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München - Der FC Barcelona hat enorme Verletzungssorgen im Sturm. Eine Ausnahmeregelung könnte einen weiteren Transfer ermöglichen - allerdings nur unter Bedingungen.

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Die Verletzung von Ousmane Dembélé trifft den FC Barcelona mitten ins Mark.

Am Montag zog sich der Außenstürmer im Training einen Riss des hinteren rechten Oberschenkelmuskels zu, ihm droht nun das Saisonaus.

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Schon zuvor hatte Dembélé in dieser Saison immer wieder wegen Problemen am Oberschenkel passen müssen. Zuletzt war die Hoffnung jedoch groß, dass der Franzose die Notsituation im Sturm lösen könnte, ehe nun der große Rückschlag folgte.

Luis Suárez musste am Knie operiert werden und ist daher in dieser Spielzeit kein Thema mehr - und so haben die Katalanen mit Lionel Messi, Antoine Griezmann und Ansu Fati nur noch drei spielbereite Angreifer im Kader.

Bekommt der FC Barcelona eine Ausnahmegenehmigung?

Im Winter verzichtete Barcelona darauf, einen Ersatz für Suárez zu holen, was sich nun als böser Fehler herausstellen könnte. Allerdings haben die Verantwortlichen Hoffnung, dass sie doch noch einen Stürmer verpflichten können.

Eigentlich ist das Transferfenster seit dem 31. Januar geschlossen, allerdings könnte eine Sonderregel im spanischen Fußball greifen, die es Mannschaften, bei denen sich ein Spieler verletzt, erlaubt, auch außerhalb der Periode einen Transfer zu tätigen. Dazu müssen allerdings einige Bedingungen erfüllt sein.

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Zum einen müsste Barca nachweisen, dass sich Dembélé erst nach Ablauf des Transferfensters verletzte. Das dürfte wohl der Fall sein. Allerdings steht auch noch eine schwierigere Hürde im Weg.

Und zwar muss der aktuelle spanische Meister nachweisen, dass der 22-Jährige mindestens fünf Monate pausieren muss. Erst wenn ein Arzt eine solche Diagnose stellt und der spanische Verband diese nach Prüfung bestätigt, kann Barcelona in den folgenden 15 Tagen einen Spieler verpflichten.

Nur Spieler aus Spanien dürfen verpflichtet werden

Auch dann gibt es noch eine Einschränkung: Da diese Regelung nicht in allen Ländern existiert, dürfte Barca nur Spieler unter Vertrag nehmen, die in Spanien spielen.

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Selbst wenn der FC Barcelona also eine Ausnahmegenehmigung erhalten sollte, dürfte es nicht einfach werden, einen Stürmer zu finden, der dem Starensemble wirklich weiterhilft.

Als mögliche Kandidaten kursieren die Namen Cristhian Stuani, der bei Zweitligist FC Girona spielt, Willian José (Real Sociedad), Loren Morón (Betis Sevilla), Carlos Bacca (FC Villarreal) und Kévin Gameiro (FC Valencia).