Nimmt kein Blatt vor den Mund: Christophe Dugarry
Nimmt kein Blatt vor den Mund: Christophe Dugarry © Getty Images
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Der FC Barcelona muss sich heftige Kritik von einem seiner ehemaligen Spieler anhören. Christophe Dugarry macht den Katalanen schwere Vorwürfe.

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Man könnte sagen, dass sich der FC Barcelona in einer schwierigen Phase befindet.  

Man könnte es aber auch deutlich drastischer ausdrücken. So wie zum Beispiel der ehemalige Welt- und Europameister Christophe Dugarry.

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"Es ist ein Klub von Clowns", erklärte der Franzose im Interview mit dem Radiosender RMC. "Sie machen alles falsch herum. Ich habe den Eindruck, dass sie kein Konzept haben."

Der mittlerweile 47 Jahre alte Dugarry lief im Jahr 1997 für Barca auf, durchsetzen konnte er sich nicht.

Der stets meinungsstarke Ex-Profi ließ kein gutes Haar an seinem einstigen Verein: "Barcelona hat viele Probleme und das größte ist, dass das Image schlecht ist."

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Ein Klub dieser Größenordnung "sollte wirklich Menschen haben, die Eleganz und Klasse" vorzuweisen hätten. Aber: "Es ist tatsächlich ein Klub ohne Klasse." Die einzige Priorität des Präsidenten (Josep Maria Bartomeu, Anm. d. Red.) sei die eigene Wiederwahl.

Kritik an Barcelona: "Haben sehr schlecht eingekauft"

Vor allem die Transferpolitik stößt ihm auf: "Sie kaufen Coutinho oder Dembélé, sie kaufen Jungs und verkaufen sie dann." In jedem Transferfenster gebe es ein Problem. "Sie haben seit den Abgängen von Xavi und Iniesta sehr schlecht eingekauft."

Dugarrys vernichtende Bilanz folgt auf einen öffentlichen Zwist zwischen Barcelonas Sportdirektor Éric Abidal und Superstar Lionel Messi.

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Abidal hatte in einem Interview davon gesprochen, dass sich einige Spieler unter dem mittlerweile entlassenen Trainer Ernesto Valverde "nicht wohl gefühlt" und daher "nicht hart genug" gearbeitet hätten.

Messi hatte diese Aussagen via Instagram deutlich kritisiert. Die Unmuts-Äußerungen des Stürmers ließen umgehend Gerüchte über einen möglichen Abschied des Torgaranten laut werden.

In der La-Liga-Tabelle liegt Barca vor dem 23. Spieltag drei Punkte hinter Real Madrid. Unter dem neuen Trainer Quique Setién haben sich die Leistungen bisher nicht spürbar verbessert.