Barcelona's Argentinian forward Lionel Messi (R) vies with Real Madrid's Spanish defender Sergio Ramos during the Spanish league football match between Real Madrid CF and FC Barcelona at the Santiago Bernabeu stadium in Madrid on March 2, 2019. (Photo by CURTO DE LA TORRE / AFP)        (Photo credit should read CURTO DE LA TORRE/AFP via Getty Images)
Lionel Messi im Zweikampf mit Sergio Ramos beim "Clásico" im Frühjahr 2019 © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten

Die Voraussetzungen beim Duell zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid könnten spannender nicht sein. Die Generalprobe missglückte hingegen beiden.

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Am Mittwochabend ist es endlich wieder soweit: Der "Clásico" zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid findet statt. (La Liga: FC Barcelona gegen Real Madrid ab 20 Uhr im LIVE-Ticker)

Die Voraussetzungen beim Duell könnten spannender nicht sein, denn die beiden spanischen Erzrivalen begegnen sich aktuell auf Augenhöhe. 

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Beide Klubs stehen nach 16 Spieltagen punktgleich auf den vordersten Rängen, wobei die Elf von Ernesto Valverde mit einer besseren Tordifferenz von der Tabellenspitze grüßt. (SERVICE: Tabelle der La Liga)

Generalprobe missglückt

Am vergangenen Spieltag musste sich sowohl die Elf von Zinedine Zidane als auch Barca jeweils auswärts mit einem Unentschieden begnügen.

Die Königlichen holten beim Achten Valencia durch einen Last-Minute-Treffer von Karim Benzema ein 1:1, das Gastspiel Barcas beim Sechsten Real Sociedad endete mit einem 2:2.

Der spanische Meister ist aktuell die heimstärkste Mannschaft Spaniens und hat in dieser Saison bisher noch kein Ligaspiel im Camp Nou verloren. 

Partie wegen Unruhen verschoben

Eigentlich hätte die Partie schon am 26. Oktober stattfinden sollen, allerdings wurde diese nach Unruhen in Katalonien wegen der Gerichtsurteile gegen neun Separatistenführer verschoben. 

Die katalanische Separatistengruppe "Tsunami Democratic" hat rund um das Spiel erneut Proteste angekündigt. Um wegen der Demonstrationen nicht zu spät ins Stadion zu kommen, checken beide Teams Stunden vor dem Anpfiff im selben Hotel in unmittelbarer Nähe des Stadions ein.

Beide Kapitäne freuen sich 

Die Kapitäne beider Mannschaften freuen sich auf das Aufeinandertreffen. 

"Es wird ein interessantes Spiel, alle zwei Teams sind in guter Verfassung", erklärte Stürmer Lionel Messi. Auch Real-Kapitän Sergio Ramos freut sich, weiß aber auch, dass es kein einfaches Spiel wird: "Ein Clásico ist immer ein eigenes, besonderes Spiel. Wir wollen drei Punkte, aber es wird schwierig, weil beide in Form sind."

Barcelona Torhüter Marc-André ter Stegen sieht die Königlichen im Kampf um die Meisterschaft als schärfsten Konkurrenten.

"Ich glaube, dass Real jedes Jahr gefährlich für uns ist. Aber ich glaube, genauso denken die Leute, die dort spielen über uns, dass wir immer gefährlich sind. Wir versuchen immer unsere Spiele zu gewinnen, um immer an erster Stelle zu stehen. Das ist unser Ziel. Wir hoffen, dass wir weiter Punkte sammeln, um solche Spiele noch mehr zu genießen.", sagte er zu DAZN.

Zidane bringt Bale und setzt Weltfußballer auf die Bank

Real Madrid beginnt im gewohnten 4-3-3 System von Trainer Zinédine Zidane. In der Viererkette beginnt Ferland Mendy auf links. Der 24-Jährige war zuletzt Gelb-Rot-gesperrt und absolvierte in dieser La-Liga-Saison erst sechs Spiele von Beginn an.

Luka Modric hingegen muss zunächst auf der Bank Platz nehmen. Für ihn beginnt Youngster Federico Valverde neben Casemiro und Toni Kroos im Mittelfeld. Auch in der offensiven Dreierkette gibt es eine Überraschung: Gareth Bale kommt zu seinem siebten Startelfeinsatz in La Liga in dieser Saison und ersetzt auf dem rechten Flügel Rodrygo. Zwischen dem Waliser und Isco auf der linken Seite soll wie gewohnt Karim Benzema für die letzte Konsequenz sorgen. Ex-Frankfurt-Star Luka Jovic sitzt zunächst auf der Bank.

 

Valverde ändert Aufstellung nochmal - Absicht oder Fehler?

Auch die Katalanen gehen mit gewohntem 4-3-3 von Trainer Ernesto Valverde in den Clásico. Vor der Viererkette mit Piqué und Clément Lenglet als Innenverteidiger spielen Sergi Roberto, Frenkie de Jong und Ivan Rakitic. Kurios: Eigentlich sollte anstatt des Kroaten Sergio Busquets spielen, kurz nach Bekanntwerden der Startformationen änderte Valverde aber noch einmal die Anfangself. Laut mehreren Berichten soll es sich um einen Kommunikationsfehler gehandelt haben.

In der Offensive stürmen Antoine Griezmann, Luis Suárez und natürlich Lionel Messi. 

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