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Atlético Madrid kommt in der Liga in dieser Saison noch nicht ins Rollen. Die Ausbeute der Offensive um 126-Millionen-Mann Joao Felix ist alarmierend.

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17 Tore nach 16 Liga-Spielen!

Was für ein Raketenstart in die Saison von Diego Costa für Atlético Madrid.

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Problem: Diese Zahlen entstammen der Saison 2013/14.

Inzwischen ist Costa nach einer Zwischenstation beim FC Chelsea zwar wieder zurück bei Atlético. Aktuell stehen beim 31-Jährigen nach 16 Partien aber nur magere zwei Tore auf der Habenseite.

Atlético historisch schlecht

Noch schlimmer aus Sicht der Rojiblancos: Das Team kommt insgesamt lediglich auf 16 Tore. Laut AS die schlechteste Ausbeute in 83 Spielzeiten in der obersten spanischen Spielklasse.

Auch beim 0:0 am Freitagabend gegen den FC Villareal stand vorne die Null. Zum zweiten Mal in Folge. Trotz 18 Torschüssen. Das Team von Diego Simeone ist auf Platz sechs abgerutscht.   

Zwar stellt Atlético mit nur zehn Gegentreffern erneut eine der besten Defensiven der Liga, der FC Barcelona beispielsweise, hat aber bereits 20 (!) Tore mehr erzielt.  

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Griezmann-Abgang noch nicht kompensiert

Simeone hat verschiedene Systeme, Ausrichtungen und taktische Dinge versucht, bislang ohne wirklich durschlagenden Erfolg. Der Aufwand entspricht nicht dem Ertrag.

Auch in der vergangenen Saison waren schon einige Schwierigkeiten in der Offensive zu erkennen, die aber zu einem großen Teil durch die individuelle Klasse von Antoine Griezmann aufgefangen wurden.

So kam Simeones Truppe zum selben Zeitpunkt immerhin auf 24 Tore, 50 Prozent mehr, als in der laufenden Spielzeit.

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Griezmann-Ersatz Joao Felix, für 126 Millionen Euro von Benfica Lissabon gekommen, zeigt zwar immer wieder, dass er trotz seiner erst 20 Jahren herausragende Fähigkeiten hat. Aber auch bei ihm hält sich der Ertrag mit zwei Toren und einer Vorlage in zwölf Spielen noch in Grenzen.

Dazu kommt, dass Diego Costa wegen eines Bandscheibenvorfalls mindestens drei Monate ausfallen wird und auch Alvaro Morata (mit fünf Treffern bester Torschütze) nach einem Zwischenspurt seit drei Spielen ohne Tor ist.

Wenig überraschend also, dass sich Simeone noch im Winter einen Neuzugang für das Sturmzentrum wünschen soll.

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Wird Cavani zum Retter?

Dabei im Fokus: Edinson Cavani. Wie die AS berichtet, sollen die Rojiblancos bereits Kontakt zum Umfeld des PSG-Stürmers aufgenommen haben.

Der 32-Jährige kommt seit der Verpflichtung von Mauro Icardi unter Thomas Tuchel nur noch selten zum Zug.

"Ich bin traurig, weil ich keine Lösung für Cavani habe. Er hat das nicht verdient", sagte Tuchel nach der letzten Partie.

Klar ist: Atlético könnte ihn derzeit sicherlich dringender gebrauchen.