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Eric Abidal steht neuerlich im Zentrum einer möglichen Organhandel-Affäre © Getty Images
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Die spanische Justiz rollt die Affäre rund um die Lebertransplantation von Eric Abidal neu auf. Gegenwärtige Beweise deuten demnach auf möglichen Organhandel hin.

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Die spanische Justiz hat eine neue Untersuchung der 2012 durchgeführten Lebertransplantation bei Barcelona Ex-Profi Eric Abidal eingeleitet. Die Behörden bestätigten der französischen Nachrichtenagentur AFP das Auftauchen neuer Hinweise, die auf einen illegalen Organhandel hindeuten. Der 39 Jahre alte Franzose Abidal ist seit Juni 2018 Sportdirektor des FC Barcelona.

Die Transplantation war schon in der Vergangenheit Gegenstand von Untersuchungen gewesen. Barcelonas Staatsanwaltschaft hatte dem damaligen Barca-Präsidenten Sandro Rosell den illegalen Kauf des benötigten Organs vorgeworfen.

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Barcelona, Rosell, Abidal, die behandelnde Klinik und Spaniens nationale Transplantationsorganisation wiesen die Vorwürfe zurück und pochten auf eine ordnungsgemäße Durchführung der Organverpflanzung, ehe das Untersuchungsverfahren aus Mangel an Beweisen eingestellt worden war.

Abidal brauchte neue Leber

Bei Abidal war 2011 während seiner Profi-Zeit in Barcelona ein Leber-Tumor festgestellt worden. Zwar konnte das Geschwür zunächst problemlos entfernt werden, doch ein Jahr später benötigte der französische Nationalspieler eine neue Leber. Seinen Angaben zufolge war seinerzeit sein Cousin Gerard der Organspender.

2013 gab Abidal sein Comeback im Barca-Trikot, wechselte später jedoch noch zum AS Monaco und Olympiakos Piräus, bevor der Abwehrspieler seine aktive Laufbahn 2014 beendete.