München - Der frühere Dortmunder Emre Mor macht sich bei seinem Verein in Spanien unbeliebt. Mitspieler wollen ihn loswerden. Ein früherer BVB-Trainer hatte bereits gewarnt.

von Marcel Bohnensteffen

Es war ein Foto, das ziemlich viel aussagte über die derzeitige Situation des Emre Mor.

Der Ex-Stürmer von Borussia Dortmund postete dieser Tage ein Bild auf Instagram, das ihn auf seinem heimischen Anwesen in Spanien zeigte: auf einem Thron sitzend, den er passenderweise gleich nach sich benannt hatte.

Mor kommt dieser Tage nicht gerade als ambitionierter Fußballer rüber. Bei seinem derzeitigen Klub Celta Vigo kommen solche Selbstdarstellungen alles andere als gut an.

Mor am Pranger: "Wirklich desaströs"

Wie die Marca schreibt, hat der Verein genug von Mor und will ihn noch in dieser Transferperiode loswerden. Zur Not auch für deutlich weniger als die 13 Millionen Euro, die Vigo einst an den BVB überwies. Bis heute ist der Mor-Deal der zweitteuerste Transfer der Vereinsgeschichte.

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Doch Mor ist den Erwartungen nie richtig gerecht geworden. Beim 1:1 zum Ligaauftakt gegen Espanyol Barcelona lieferte der 21-Jährige als Joker eine klägliche Vorstellung ab. Die As bescheinigte ihm anschließend eine "wirklich desaströse" Leistung.

Kollegen wollen Mor loswerden

Nicht nur in der Presse ist Mor unten durch. Auch seine Mitspieler sind dem Vernehmen nach nicht gut auf ihn zu sprechen. Laut Marca haben sich einige Kollegen bei der Vereinsführung für einen Verkauf des Ex-Dortmunders stark gemacht. 

Als er noch beim BVB spielte, sagte sein ehemaliger Trainer Peter Bosz einmal, Mor müsse "noch viel lernen" in seiner Karriere.

Wie es aussieht, lässt der Prozess der Selbsterkenntnis weiter auf sich warten.