Arturo Vidal im Disput mit Schiedsrichter Viktor Kassai. Der Ungar kostete Bayern einst das Weiterkommen in der Champions League © Getty Images

München - Arturo Vidal begrüßt die Einführung des Videobeweises in Spanien. Mit Bayern hat unliebsame Erfahrungen mit falschen Schiedsrichter-Entscheidungen gemacht.

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Bayerns Abgang Arturo Vidal fühlt sich durch falsche Schiedsrichter-Entscheidungen um den Gewinn der Königsklasse gebracht - und das gleich doppelt.

Der spanischen Zeitung El Mundo Deportivo sagte der Neuzugang des FC Barcelona: "Mit dem Videobeweis hätte Bayern zwei Champions-League-Titel mehr - und Real zwei weniger."

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In La Liga ist der Videobeweis zur neuen Saison eingeführt worden. Eine Maßnahme, die der Chilene begrüßt und sofort auf den internationalen Wettbewerb ausweiten würde. 

Mit den Münchner hat Vidal in den vergangenen beiden Jahren unliebsame Erfahrungen mit falschen Schiedsrichter-Entscheidungen gemacht.

Vidal: "Mein Traum ist die Champions League"

Beim Halbfinal-Aus gegen Real Madrid hatte der türkische Referee Cüneyt Cakir im Rückspiel ein Handspiel von Marcelo im Strafraum übersehen und Bayern einen möglichen Elfmeter verwehrt. Die Münchner schieden aus.

Ein Jahr zuvor, ebenfalls in Madrid, stellte der Ungar Viktor Kassai Vidal im Viertelfinale zu Unrecht vom Platz. Bayern scheiterte nach Verlängerung an den Königlichen. 

Zwei Entscheidungen, durch die sich Vidal um den verdienten Lohn gebracht sieht. In diesem Jahr hofft er auf einen positiveren Ausgang. 

"Ich bin hierher gekommen, um alles zu gewinnen", sagte der Mittelfeld-Akteur. "Mein Traum ist aber die Champions League."

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