Sandro Rosell wird Geldwäsche vorgeworfen
Sandro Rosell wird Geldwäsche vorgeworfen © Getty Images

Sandro Rosell muss sich wegen Geldwäsche vor Gericht verantworten. Neben dem ehemaligen Barca-Präsident stehen auch dessen Frau und ein Anwalt vor Gericht.

Der ehemalige Präsident des FC Barcelona, Sandro Rosell, wird vor Gericht gestellt. Dem 54-Jährigen wird Geldwäsche in Zusammenhang mit der Vergabe der Fernsehrechte der brasilianischen Nationalmannschaft und einem Sponsoring-Vertrag mit der Selecao vorgeworfen, bestätigte der spanische Gerichtshof am Freitag. 

Neben Rosell müssen sich seine Ehefrau, ein Anwalt aus Andorra und drei weitere Personen vor dem spanischen Staatsgerichtshof, der sich mit Korruptionsfällen befasst, verantworten. 

Rosell, der seit Mai 2017 inhaftiert ist, wird verdächtigt, 15 Millionen Euro illegaler Provisionen aus einem TV-Rechte-Deal für die Nationalmannschaft Brasiliens abgeschöpft zu haben. Zudem wird ihm vorgeworfen, im Rahmen des Sponsorenvertrages von Nike mit dem Rekordweltmeister illegal fünf Millionen Euro erhalten zu haben.