Tabellenführer FC Barcelona kommt im Derby gegen Espanyol nicht über ein Unentschieden hinaus. Pique rettet Barca im strömenden Regen einen Punkt.

Tabellenführer FC Barcelona hat sich in der spanischen Meisterschaft einen kleinen Ausrutscher erlaubt, bleibt aber souveräner Spitzenreiter der Primera Divison.

Ohne Superstar Lionel Messi in der Startelf mussten sich die Katalanen am 22. Spieltag beim Stadtrivalen Espanyol mit einem 1:1 (0:0) begnügen. 

Vom Ausrutscher Barcas profitierte Verfolger Atletico Madrid.

Das Team von Trainer Diego Simeone bezwang im Spitzenspiel den drittplatzierten FC Valencia mit 1:0 (0:0) und verkürzte den Abstand auf die Katalanen auf neun Punkte (DATENCENTER: Die Tabelle).

Angel Correa war für Atletico erfolgreich (59.).

Derby wird zur Wasserschlacht

Gerard Moreno (62.) sorgte zunächst per Kopf für die überraschende Führung des Tabellen-15., der Barcelona bereits in der ersten Hälfte früh unter Druck setzte.

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Das ganze Spiel über tat sich Barca bei strömenden Regen sehr schwer und erspielte sich kaum zwingende Chancen. Espanyol dagegen stand gut und war in einem hitzigen Duell ein unangenehmer Gegner.

In der 82. Minute stand aber schließlich Gerard Pique (82.) goldrichtig und glich mit einem Kopfball aus.

Erstmals in dieser Spielzeit saß der fünfmalige Weltfußballer Messi, der in zuvor 20 Saisoneinsätzen keine einzige Minute verpasst hatte, zu Beginn nur auf der Bank. Mit einem Freistoß bereitete der Argentinier, der in der 59. Minute eingewechselt wurde, den Treffer zum 1:1 vor (DATEN: Ergebnisse und Spielplan).

Trainerentlassung in La Coruna

Die Talfahrt des früheren spanischen Meisters Deportivo La Coruna hat derweil bereits dem zweiten Trainer in der laufenden Saison den Job gekostet. Nach dem 0:5 (0:1) am Freitag bei Real Sociedad in San Sebastian trennte sich der Titelträger des Jahres 2000 am Sonntag von Cristobal Parralo.

Der Coach hatte das Amt erst im November von Pepe Mel übernommen. Einen neuen Trainer hat der Verein noch nicht präsentiert.

Heißer Kandidat auf den Posten soll laut übereinstimmenden Medienberichten der frühere niederländische Nationalspieler Clarence Seedorf sein.

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