Ousmane Dembele kommt beim FC Barcelona nicht in Tritt © Getty Images

München - Ousmane Dembele kommt beim FC Barcelona nicht in Tritt. Ob das auch an seiner Ernährung liegt? Der Klub reagiert jedenfalls mit einer besonderen Maßnahme.

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105-Millionen-Mann Ousmane Dembele ist beim FC Barcelona noch nicht in Tritt gekommen.

Nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund zu den Katalanen ist der 20-Jährige dauerverletzt und bestritt erst acht Pflichtspiele für die Katalanen - nur drei von Beginn an. 

Lediglich 290 Minuten stand er auf dem Rasen. Bei einer Transfersumme von 105 Millionen Euro gab Barca für ihn bislang also 362.069 Euro pro Einsatzminute aus. Nun reagiert der Klub. Wie die Mundo Deportivo berichtet, stellt Barca Dembele einen persönlichen Koch zur Seite. Grund soll Dembeles Vorliebe für Fast-Food sein.

Das Blatt berichtet, dass der Offensivspieler beim Verein eine Butangasflasche für seinen Grill bestellt habe. Doch Barca habe abgelehnt und stattdessen einen Koch geschickt, der nur gesunde Speisen für Dembele zubereitet.

Arzt und Physiotherapeut mit regelmäßigen Besuchen

Auch einen Bodyguard soll der Barca-Profi fortan an seiner Seite haben. Außerdem sollen der Klub- Arzt und Physiotherapeut regelmäßig bei Dembele vorbeischauen.

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Hintergrund ist sicherlich auch die Verletzungshistorie des Franzosen. Nach seinem Streik in Dortmund - und der damit verpassten Vorbereitung - zog er sich im September 2017 einen Muskelriss im Oberschenkel zu. Anschließend wollte er sein Comeback erzwingen - und verletzte sich Mitte Januar erneut am Oberschenkel.

Bei seinem Comeback am vergangenen Wochenende gegen den FC Getafe (0:0) konnte Dembele nicht überzeugen. "Er sollte seine Stärken einsetzen, die er ausspielen kann, wenn er mit Tempo auf seinen Gegenspieler zuläuft. Er agierte dabei heute unglücklich, aber immerhin hat er es versucht", sagte Barca-Trainer Ernesto Valverde nach dem halbstündigen Einsatz des Offensivspielers.

Längst hat der 20-Jährige seinen Stammplatz verloren - an Winter-Neuzugang Philippe Coutinho. Im Gegensatz zu Dembele hat sich der Brasilianer schnell in seiner neuen Heimat zurecht gefunden und traf schon in der fünften Partie zum ersten Mal. Statt Dembele tritt nun der Neuzugang aus Liverpool in die Fußstapfen des abgewanderten Neymar. 

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