Tottenham Hotspur v Liverpool - Premier League
Jürgen Klopp und Mauricio Pochettino (li.) sollen bei Real als mögliche Nachfolger von Trainer Zinedine Zidane hoch im Kurs stehen © Getty Images

Zinedine Zidane befindet sich mit Real Madrid in einer handfesten Krise. Nun wird unter anderem Jürgen Klopp als Nachfolgekandidat des Franzosen gehandelt.

Real Madrid steckt spätestens nach dem blamablen Aus im Pokal gegen Leganes in einer handfesten Krise.

Klar, dass in Spanien bereits heftig darüber spekuliert wird, wer Trainer Zinedine Zidane im Falle des Falles beerben könnte.

Zwar muss der Franzose (noch) nicht um seinen Job bangen - Präsident Florentino Perez will nach Medienberichten unbedingt an seinem Erfolgscoach festhalten, mit dem er zuletzt zweimal die Champions League gewann.

Aber sollten auch in den nächsten Wochen die Ergebnisse ausbleiben, werden die Stimmen, die nach einer Ablösung des 45-Jährigen rufen, zumindest nicht leiser werden.

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Klopp und Pochettino auf der Liste

Die Real-nahe Zeitung Marca bringt nun zwei Namen ins Spiel, die spätestens ab Sommer für die Königlichen in Frage kommen sollen: Jürgen Klopp und Mauricio Pochettino.

Perez soll ein Riesen-Fan des Deutschen sein, nachdem Klopp mit dem BVB vor fünf Jahren Real sensationell aus der Champions League beförderte und ins Finale einzog.

Schon damals wollte er Klopp nach Madrid locken, der blieb aber vorerst dem BVB treu. Seit 2015 ist Klopp nun in Liverpool und besitzt dort noch einen Vertrag bis 2022. Unwahrscheinlich, dass ihn die Reds einfach so ziehen lassen würden.

Neben Klopp soll auch Tottenhams Coach Mauricio Pochettino ganz oben auf der Liste möglicher Kandidaten stehen. Der Argentinier trainierte in Spanien bereits Espanyol Barcelona und sagte zuletzt, er würde lieber auf "einem Bauernhof arbeiten", als zu Barca zu gehen.

Ordentlich Eindruck hinterließ auch er mit seinen Spurs, als er Real beim 3:1 in der Hinrunde der Champions League keine Chance ließ und im Bernabeu ein Unentschieden holte.

Zidane lässt Zukunft offen

Das kommt bei den Königlichen sicher gut an, wenngleich auch er bei den Spurs bis 2021 gebunden ist und schwer loszueisen wäre.

Noch aber ist Zidane in Amt und Würden, und geht es nach dem Franzosen, soll dies auch weiterhin so bleiben: "Ich fühle mich stark, wenn das nicht so wäre, hätten wir ein Problem", so Zidane, der sich in der Krise von seiner kämpferischen Seite zeigt: "Wir sind stark genug, den Champions-League-Titel zu holen. Ich setze alles daran und glaube auch daran."

Was dann im Sommer passiert, ließ der Weltmeister dennoch offen: "Ich denke von Tag zu Tag. Das habe ich aber auch schon gesagt, als es gut lief. Ich kann auch einen Vertrag über zehn Jahre unterschreiben, aber das bringt nichts. Was im Juni passiert, werden wir sehen."

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