Cristiano Ronaldo wird für seinen Schiedsrichter-Schubser im Clasico gegen den FC Barcelona hart bestraft. Der Superstar muss mehrere Spiele zuschauen.

Weltfußballer Cristiano Ronaldo wird dem Champions-League-Sieger Real Madrid länger fehlen. Wie der spanische Verband am Montag mitteilte, wurde der 32-Jährige nach seinem Schubser gegen Schiedsrichter Ricardo de Burgos Bengoetxea im Hinspiel des Supercups beim FC Barcelona (3:1) am Sonntag für fünf Spiele gesperrt.

Ronaldo war den Offiziellen nach seiner Gelb-Roten Karte in der 82. Minute angegangen.

Die Strafe für den portugiesischen Ausnahmespieler setzt sich aus einem Spiel Sperre für den Platzverweis und vier Partien für sein anschließendes Fehlverhalten zusammen. Der Superstar der Königlichen fehlt somit im Supercup-Rückspiel am Mittwoch zu Hause gegen die Katalanen (23.00 Uhr im LIVETICKER) sowie in den folgenden vier Ligaspielen. 

Ronaldo war nach einem Zweikampf mit Barcas Samuel Umtiti im gegnerischen Strafraum zu Boden gegangen, woraufhin der Unparteiische auf Schwalbe entschied und den Europameister mit dessen zweiter Gelber Karte vom Platz stellte. Ronaldo stieß De Burgos Bengoetxea im Anschluss in den Rücken. Der Unparteiische hatte den Vorfall im Spielbericht notiert. 

Präzedenzfall in der vergangenen Saison

Für ein ähnliches Vergehen wie das von Ronaldo war in der vergangenen Saison bereits eine Sperre von fünf Spielen verhängt worden. Las-Palmas-Profi Livaja schubste den Schiedsrichter Martinez Munuera - allerdings bei weitem nicht so offensichtlich wie der Real-Star.

Für die Aktion musste er vier Partien aussetzen, wegen einer vorausgegangenen Roten Karte war noch eine weitere dazu gekommen.