München - Real Madrid gewinnt 4:1 gegen Sevilla und macht einen großen Schritt Richtung Titel. Ein Tor der Königlichen sorgt allerdings für mächtig Diskussionsstoff.

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Nacho Fernandez hat bei Real Madrid eigentlich die Aufgabe, Tore zu verhindern.

Beim Heimsieg gegen den FC Sevilla (4:1) mutierte der Verteidiger aber in einer entscheidenden Situation zum Angreifer.

Der Spanier brachte den Champions-League-Sieger nach zehn Minuten mit einem gewitzten Freistoßtor in Führung. Einem Freistoßtor, das große Diskussionen nach sich zog.

Der Grund: Nachdem Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco auf Foulspiel an Marco Asensio entschieden hatte, schoss Nacho ohne Vorwarnung aufs gegnerische Tor.

"Ich war einfach schlau"

Die Gäste aus Sevilla waren überhaupt nicht sortiert, zudem diskutierte der Unparteiische noch mit einigen Spielern der Andalusier. Allerdings war der Ball freigegeben. Nacho schaltete schnell. Schneller als alle anderen.

"Ich sah, dass Sevillas Spieler unsortiert waren und ihr Torwart nicht gut stand. Also hielt ich einfach drauf und der Ball ging rein. Ich war in dieser Situation einfach schlau", sagte Nacho nach Spielende.