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Der FC Arsenal steht im FA-Cup-Endspiel. Aubameyang trifft gegen Manchester City doppelt, Pep Guardiola wird von seinem Lehrling entzaubert - und ist bedient.

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Der ehemalige Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang hat den englischen Klub FC Arsenal ins Finale des FA Cups geführt. Die Gunners bezwangen dank eines Doppelpacks des Gabuners Titelverteidiger Manchester City im Londoner Wembley-Stadion verdient mit 2:0 (1:0) und könnten im Endspiel am 1. August eine bis dahin missratene Saison doch noch mit einem Titelgewinn retten.

Den Finalgegner ermitteln Manchester United und der FC Chelsea am Sonntag (19.00 Uhr).

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Rekordtitelträger Arsenal, bei dem Rio-Weltmeister Mesut Özil erneut nicht im Kader stand, könnte mit einem Triumph im FA Cup das Horrorszenario einer Saison ohne Europapokal noch abwenden. In der Europa League sind die Gunners bereits ausgeschieden, in der Liga scheint die Europacup-Qualifikation für die nur auf Rang zehn platzierten Londoner bei noch zwei ausstehenden Partien unrealistisch.

Arteta entzaubert seinen Lehrmeister Guardiola

Gunners-Coach Mikel Arteta, einst Co-Trainer bei City unter Pep Guardiola, verbaute seinem spanischen Lehrmeister mit einer ausgeklügelten Kontertaktik ein mögliches nationales Pokaldouble. Anfang März gewannen die Skyblues den League Cup, auch der Henkelpott in der Champions League ist im August noch möglich.

Wenige Tage nach der umstrittenen Aufhebung der Europapokalsperre durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS agierte City mit Nationalspieler Ilkay Gündogan in der Startelf in Durchgang eins offensiv ideenlos und offenbarte defensiv gleichzeitig große Lücken. Aubameyang (16.) scheiterte zunächst allein vor Ederson, ehe er nur drei Minuten später mit einem starken Außenrist-Dropkick aus spitzem Winkel traf (19.).

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Der ehemalige deutsche Nationalspieler Shkodran Mustafi vergab per Kopf (41.) eine höhere Halbzeitführung. Nach dem Wechsel agierte Manchester etwas zielstrebiger, die Offensivaktionen wurden gefährlicher. Kevin de Bruynes Freistoß streifte das Außennetz (61.), Raheem Sterling vergab etwas überrascht freistehend aus drei Metern (64.). Doch mitten hinein in die stärkste Phase der Guardiola-Elf verwertete Aubameyang einen Konter zur Entscheidung (71.).

Guardiola bedient: "Macht uns traurig"

Guardiola, der schon in der ersten Halbzeit seine Spieler mächtig ins Gebet genommen hatte, war nach dem Spiel bedient. "Man kann verlieren. Aber die Art und Weise der Niederlage heute macht uns traurig", sagte der frühere Bayern-Trainer: "Wir haben nicht gut gespielt, so einfach ist das."

Nun bleibt ManCity in dieser Saison nur noch die Champions League für einen zweiten Titel nach dem League-Cup. In der Königsklasse trifft die Mannschaft auf den frischen spanischen Meister Real Madrid. 

Mit einer solchen Vorstellung wie gegen Arsenal dürfte dies für die Citizens Team eine schwere Aufgabe werden - das weiß auch Guardiola: "Wir wissen, was für eine Leistung auf so einem Niveau notwendig ist."