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London - Der FC Liverpool muss die zweite Niederlage in Folge einstecken. Im Achtelfinale des FA Cups scheitert das Team von Jürgen Klopp beim FC Chelsea.

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Drei Tage nach der ersten Saison-Niederlage in der Premier League gegen Abstiegskandidat Watford mussten die Reds gleich die nächste Pleite und damit das Aus im FA Cup hinnehmen.

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Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp verlor das Achtelfinale beim FC Chelsea mit 0:2 durch die Treffer von Willian und Ross Barkley und musste ihre Hoffnungen auf den ersten Gewinn des wichtigsten englischen Pokalwettbewerbs seit 2006 begraben.

Nach dem 0:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Atlético Madrid und dem 0:3 bei Watford war es die dritte Auswärtspleite Liverpools in Serie.

Klopp sieht Niederlagenserie gelassen

Trotz der nun seit drei Spielen andauernden Niederlagenserie inklusive keinem eigenen geschossenen Tor bleibt Klopp positiv. "Ich sitze nicht hier und denke: 'Ok, der Weg zurück zu dem Moment, wo wir wieder punkten können, ist ungefähr 100 Meilen entfernt.' Es sind kleine Dinge, aber die machen den Unterschied", sagte der 52-Jährige nach dem Spiel. 

Im Hinblick auf das anstehende Rückspiel in der Champions League nimmt der gebürtige Stuttgarter seine Spieler nun aber auch in die Pflicht: "Die Jungs sind stark, sie haben oft eine wundervolle Reaktion gezeigt und jetzt müssen wir diese Reaktion wieder zeigen."

Lallana: Haben Chelsea kontern lassen

"Wir sind zutiefst enttäuscht mit dem Ergebnis. Wenn du hierher kommst und nicht 100 Prozent da bist und hier und da kleine Fehler passieren, wirst du bestraft. Wenn du dich eine Mannschaft wie Chelsea kontern lässt, hat sie eben Chancen", sagte Adam Lallana nach dem Pokal-Aus, stellte allerdings klar:

"Es ist nichts falsch gelaufen, Spiele kann man immer verlieren. Am Wochenende haben wir das nächste Spiel und ich bin sicher, dass die Jungs eine Reaktion zeigen und hoffentlich gewinnen werden."

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Klopp schont seine Stars

Der deutsche Coach hatte gegen die Blues einige seiner Superstars geschont. So saßen die Star-Offensive um Mohamed Salah, Roberto Firmino und Alex Oxlade-Chamberlain sowie Kapitän James Milner zunächst auf der Bank.

Auch Weltklasse-Torwart Alisson Becker stand ebenso nicht im Kader wie Georginio Wijnaldum und Trent Alexander-Arnold. Dafür bekamen unter anderem Divock Origi, Takumi Minamino, Lallana und Joe Gomez die Chance von Beginn.

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Willian bestraft Fehlpass von Fabinho

Schon früh in der Partie geriet das stark veränderte Team der Reds allerdings ins Hintertreffen: Nach einem Fehlpass von Fabinho vor dem eigenen Sechzehner zog Willian direkt ab, Keeper Adrián lenkte den Ball beim Versuch zu Parieren unglücklich ins eigene Tor (13. Minute).

Chelseas Marcos Alonso hatte nur wenige Minuten später sogar die Chance, zu erhöhen, als er einen Freistoß auf den Kasten von Liverpool setzte (17.).

Die beste Chance zum Ausgleich vor der Pause hatten die Gäste nach zwanzig Minuten, doch die Vierfachchance von Minamino, Sadio Mané, Origi und Curtis Jones blieb ohne Konsequenzen für Chelsea.

"In der ersten Hälfte hatten wir große Möglichkeiten, wo wir es verpasst haben, zu treffen", sagte Lallana nach der Partie.

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Barkley trifft nach Konter

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild: Chelsea nutzte seine Chancen, Liverpool fehlte das nötige Spielglück beim letzten Pass und im Abschluss.

Mason Mount setzte nach einer guten Stunde einen Freistoß an den Querbalken, nur kurz danach vollendete Barkley nach einem schnellen Konter sowie Sprint über 60 Meter eiskalt zum 2:0 (64.).

Klopp reagierte auf das zweite Gegentor, brachte Milner, Salah und Firmino. Doch auch die eingewechselte Offensiv-Power konnte nichts mehr bewirken - im Gegenteil. In der Schlussphase verpassten Pedro (67.) und Olivier Giroud (74.) gegen Adrián den dritten Treffer für Chelsea. Ergebnisse/Spielplan des FA Cup)

Chelsea-Coach Frank Lampard war mächtig stolz auf die Leistung seiner Mannschaft: "Es war ein beeindruckender Auftritt. Wir haben verdient gewonnen und müssen eine Leistung wie heute immer und immer wieder bringen. Wir haben in beiden Strafräumen, da wo es darauf ankommt, gut agiert."

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