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Groningen - Arjen Robben kann es noch immer! Der ehemalige Bayern-Star steht in der Startelf und bereitet für den FC Groningen gleich zwei Treffer vor.

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Der frühere Bayern-Star Arjen Robben nimmt im Saisonendspurt der niederländischen Meisterschaft noch einmal Schwung auf - und das mit ganz viel Emotionen und möglicherweise gar Aussichten auf ein furioses Comeback:

Der in der Vergangenheit so oft verletzungsgeplagte 37-Jährige stand erstmals seit seiner Rückkehr zum FC Groningen in der Startelf und steuerte prompt zwei Vorlagen zum 4:0 (1:0) beim FC Emmen bei.

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Robben spielte wie früher beim FC Bayern auf der rechten Außenbahn und legte das 2:0 und 3:0 von Alessio Da Cruz (52./62.) glänzend auf.

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Arjen Robben und Groningen schielen auf Conference League

Nach 80 Minuten verließ der Champions-League-Sieger von 2013 dann das Feld, der Routinier sollte noch etwas Schonung bekommen - eine hartnäckige Wadenverletzung hatte ihn zuvor für große Teile der Saison außer Gefecht gesetzt. 

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Doch Robben war trotzdem überglücklich, verdrückte bei seinem Abgang und nachdem er hinterher noch zum Man of the Match gekürt worden war die ein oder andere Träne angesichts seiner Leistung und der Perspektiven für seinen Team: "Es war einfach ein langer Weg. Man erhofft mehr, man erwartet mehr. Dann ist es schwer und schwierig. Und ich habe weitergekämpft", sagte er ESPN.

Und fügte an: "Irgendwann musste die Belohnung ja kommen. Ich hatte Spaß, wie ein Kind, und war auch wichtig für die Mannschaft."

Durch den Sieg am drittletzten Spieltag festigte Groningen seinen siebten Tabellenplatz in der Eredivisie, der zu den ligainternen Playoffs für die Conference League berechtigt.

Im Überschwang der Gefühle sagte der Flügelflitzer zudem bei niederländischen Medien, sich sogar ein Comeback in der Nationalmannschaft vorstellen zu können - und das keineswegs nur als Scherz gemeint.

Arjen Robben bejubelt den Sieg des FC Groningen
Arjen Robben bejubelt den Sieg des FC Groningen © Imago

Auf die Frage eines Reporters vom Algemeen Dagblad, was er denn täte, sollte nun Nationaltrainer Frank de Boer Robben anrufen, erklärte Robben: "Dann komme ich. Es wäre schön, aber man muss realistisch sein, so fit und in der Lage sein, in einem solchen Team etwas zu bewirken. Orange ist etwas höher."

Robben fügte aber auch an: "Irgendwo in meinen wildesten Träumen ist die Europameisterschaft die ultimative. Dann muss man sehr vorsichtig sein, denn dann sehe ich die Schlagzeilen wieder fliegen. Ich sage jetzt nicht: Ich möchte mitkommen, aber: Wenn er anruft, sage ich ja."

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)