Norwegens Fußballerinnen setzen ebenfalls ein Zeichen
Norwegens Fußballerinnen setzen ebenfalls ein Zeichen © AFP/SID/LOIC VENANCE
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Nach Erling Haaland und Co. haben auch Norwegens Fußballerinnen in der Menschenrechtsdiskussion um Männer-WM-Gastgeber Katar ein Zeichen gesetzt.

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Nach Erling Haaland und Co. haben auch Norwegens Fußballerinnen in der Menschenrechtsdiskussion um Männer-WM-Gastgeber Katar ein Zeichen gesetzt. Vor dem Anstoß des Länderspiels in Belgien am Donnerstag zeigten die Spielerinnen der Startelf ihre linken Handflächen in die Kameras, auf den elf Händen war "HUMAN RIGHTS" (deutsch: Menschenrechte) zu lesen.

"Wir wollten zeigen, dass wir die NFF (Norwegens Fußballverband, d. Red.) und das Männer-Nationalteam unterstützen und unsere Stimme nutzen. Dann hoffen wir, dass die FIFA Verantwortung übernimmt und aufmerksamer wird", sagte Angreiferin Guro Reiten laut NRK nach dem Spiel.

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Im Zuge der jüngsten Qualifikationsspiele für die Männer-WM 2022 in Katar hatten Norwegens Fußballer eine Protestwelle angeführt. Auch das deutsche Nationalteam hatte sich mit Shirts, Trikots und einem Plakat positioniert. Gegen die norwegischen Fußballerinnen bestreiten die DFB-Frauen am Dienstag (16.10 Uhr/ZDF) in Wiesbaden ein Testspiel.