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Zoran Mamic muss für mehrere Jahre ins Gefängnis und legt daher seine Jobs bei Dinamo Zagreb nieder. Schuldigt fühlt er sich nicht.

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Zoran Mamic ist wegen Betrugs zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden und als Trainer des kroatischen Meisters Dinamo Zagreb zurückgetreten. 

Am Montag hatte das Gericht in Kroatien die Haftstrafe von vier Jahren und acht Monaten bestätigt, wenig später gab Dinamo die Trennung offiziell bekannt. Mamic war in der Bundesliga als Spieler für den VfL Bochum und Bayer Leverkusen tätig. 

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Der 49-Jährige wurde Unterschlagung einer zweistelligen Millionensumme vorgeworfen. Sein Bruder Zdravko wurde ebenfalls für schuldig befunden, er muss sechseinhalb Jahre ins Gefängnis. 

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"Obwohl ich mich nicht schuldig fühle, wie ich bereits angekündigt habe, akzeptiere ich das endgültige Urteil als solches und trete von der Position des Cheftrainers und Sportdirektors von GNK Dinamo zurück", erklärte Mamic in der Mitteilung der Klubs. 

Der bisherige Assistenztrainer Damir Krznar wird Mamic sowohl als Trainer als auch als Sportdirektor ersetzen. 

Zum Verhängnis wurden Mamic Vergehen im Rahmen von Transfers wie im Falle von Superstar Luka Modric, bei denen insgesamt rund 15 Millionen Euro veruntreut und 1,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen wurden.

Dinamo tritt in der Europa League am Donnerstag gegen Tottenham Hotspur an. Im Hinspiel (0:2) stand Mamic noch an der Seitenlinie.