Gianni Infantino ist FIFA-Präsident
Gianni Infantino ist FIFA-Präsident © AFP/AFP/FADEL SENNA
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Die FIFA bemüht sich in Gesprächen mit Regierungen um Ausnahmegenehmigungen bei den Quarantäne-Regeln im Hinblick auf die anstehende Länderspielpause.

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Der Fußball-Weltverband FIFA bemüht sich in Gesprächen mit Regierungen um Ausnahmegenehmigungen bei den Quarantäne-Regeln im Hinblick auf die anstehende Länderspielpause. Das bestätigte Verbandspräsident Gianni Infantino nach der FIFA-Ratssitzung am Freitag.

Dadurch soll verhindert werden, dass europäische Klubs die Abstellung ihrer Profis verweigern, um einer möglichen Quarantäne zu entgehen.

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"Wir befinden uns in einer sehr schwierigen Lage. Wir möchten, dass die Spiele der Nationalmannschaften wie geplant stattfinden können. Und sie sollen auch mit den bestmöglichen Teams stattfinden", sagte Infantino mit Blick auf den Auftakt der Qualifikation zur WM 2022 in Katar: "Das Reisen ist ziemlich schwierig, die Gesundheit muss weiter oberste Priorität sein."

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Die FIFA verstehe, dass es eine "heikle Situation" sei, erklärte Infantino. Die gelockerten Regeln des Weltverbandes werden deshalb bis April verlängert. Diese sehen vor, dass bei verpflichtenden Quarantänen von mehr als fünf Tagen die Vereine von der Abstellungspflicht befreit werden. 

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In Deutschland etwa ist bei der Rückkehr aus einem Virusvarianten-Gebiet derzeit eine 14-tägige Quarantäne vorgesehen. Mehrere Vereine aus der Bundesliga haben ihren Nationalspielern daher die Reise zu den anstehenden Länderspielen in Großbritannien oder Tschechien verboten.