Jonas Wind trifft nach dem Abpfiff per Elfmeter
Jonas Wind trifft nach dem Abpfiff per Elfmeter © Imago
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Der Abpfiff ertönt, Spieler jubeln, Sieg, Punkte, Ende. So läuft das normalerweise. Bei einem Spiel in Kopenhagen sorgt der VAR noch für ein zusätzliches Kapitel.

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"Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift" - eine alte, ungeschriebene Fußball-Regel, die jahrzehntelang unumstößlich war. 

Mittlerweile müsste sie aber wohl eher lauten: "Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift, der Videoassistent seine kalibrierten Linien angelegt und die Entscheidung dann bestätigt." Und was dieser Tage für Abseitsentscheidungen gilt, gilt auch für Tore, Elfmeterentscheidungen, Platzverweise und sogar den Abpfiff. 

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Denn selbst wenn der Unparteiische die Partie für beendet erklärt, kann der VAR noch eingreifen. Und aus einem sicher geglaubten und bereits bejubelten Sieg noch ein Remis machen. So geschehen in Dänemark, als der FC Kopenhagen am Wochenende nach dem eigentlichen Schlusspfiff noch ein Tor erzielte. 

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Schiedsrichter Jorgen Daugbjerg hatte das Spiel zur Freude von Gegner Aarhus GF bereits beim Stand von 3:2 agepfiffen, als sich der VAR zu Wort meldete. Auf den TV-Aufnahmen wurde ein Handspiel von Benjamin Hvidt entdeckt, plötzlich zeigte der Referee auf den Punkt. Zuvor hatte er die strittige Szene ungeahnt weiter laufen lassen. 

Kopenhagens Stürmer Jonas Wind ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte den kuriosen Ausgleich vom Punkt - offiziell in der elften Minute der Nachspielzeit. In der Bundesliga hatte sich im April 2018 eine ähnliche Szene abgespielt, als der FSV Mainz nach dem Halbzeitpfiff über den VAR noch einen Elfmeter den SC Freiburg zugesprochen bekam.