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Bei einem Bus-Unglück in Bolivien sterben über 20 Menschen. Einer der sechs Überlebenden der Chapecoense-Tragödie entkommt dabei erneut knapp dem Tod.

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Einer der sechs Überlebenden der Chapecoense-Tragödie ist erneut knapp dem Tod entkommen.

Erwin Tumiri, Flugbegleiter im Unglücksflieger mit der brasilianischen Fußball-Mannschaft Associacao Chapocoense de Futebol, überlebte am frühen Dienstagmorgen in seiner Heimat Bolivien mit leichten Verletzungen einen Busunfall mit 21 Todesopfern. "Schon wieder, ich kann es gar nicht glauben", sagte er im Krankenhaus lokalen Medien.

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Der Bus war auf der Fahrt zwischen den bolivianischen Städten Cochabamba und Santa Cruz von der Strecke abgekommen und gut 150 Meter einen Abhang hinuntergestürzt. "Ich bin wie eine Katze herausgekrochen, meine Knie taten sehr weh", sagte Tumiri, der beim Unglück diesmal einer von 30 Überlebenden war.

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Tumiri war am 28. November 2016 Crew-Mitglied einer bolivianischen Charter-Maschine gewesen, die auf dem Flug des damaligen Finalisten der Copa Sudamericana zum Hinspiel bei Atletico Nacional wegen Treibstoffmangels kurz vor der kolumbianischen Stadt Medellin an einem Berghang zerschellte. Dabei kamen 71 Passagiere, darunter fast die komplette Chape-Mannschaft, zu Tode. Nur drei Spieler, ein im März 2019 an einem Herzinfarkt verstorbener Journalist sowie zwei Flugbegleiter überlebten das Unglück.