Ahmad Ahmad kann nicht als Präsident des CAF kandidieren
Ahmad Ahmad kann nicht als Präsident des CAF kandidieren © AFP/SID/MOHAMED EL-SHAHED
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Fußballfunktionär Ahmad Ahmad hat vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS keinen Freispruch erwirkt.

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Fußballfunktionär Ahmad Ahmad hat vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS keinen Freispruch erwirkt und kann damit nicht für eine zweite Amtszeit als Präsident des afrikanischen Verbandes CAF kandidieren. Zwar reduzierte der CAS am Montag die im vergangenen November von der Ethikkommission des Weltverbandes FIFA verhängte Fünfjahres-Sperre gegen den Madagassen auf zwei Jahre. Für die CAF-Wahl am Freitag in Rabat ist Ahmad dadurch aber nicht verfügbar.

Damit steht der Wahl von Patrice Motsepe zum mächtigsten Mann im afrikanischen Fußball nichts mehr im Wege. Der 59 Jahre alte Milliardär aus Südafrika ist der einzig verbliebene Kandidat, seine drei Konkurrenten hatten ihre Kandidaturen am Wochenende zurückgezogen. 

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Ahmad, der als enger Vertrauter von FIFA-Boss Gianni Infantino gilt und auch als FIFA-Vizepräsident fungierte, steht seit Jahren im Zentrum von Korruptionsvorwürfen. 2017 war er zum CAF-Präsidenten gewählt worden. Die Ethik-Kommission der FIFA hatte den 61-Jährigen gesperrt, da dieser "seine Loyalitätspflicht verletzt, Geschenke und sonstige Vorteile angeboten, Gelder veruntreut und seine Stellung als CAF-Chef missbraucht" habe. 

Vor dem CAS hatte Ahmad ein beschleunigtes Berufungsverfahren erwirkt, um im Falle eines Freispruchs doch noch für eine zweite Amtszeit als CAF-Präsident kandidieren zu können. Neben der Sperre reduzierte der CAS auch eine Geldstrafe der FIFA gegen Ahmad in Höhe von 200.000 auf 50.000 Schweizer Franken.