Dunn (r.) fordert mehr Engagement gegen Rassismus
Dunn (r.) fordert mehr Engagement gegen Rassismus © AFP/GETTY IMAGES/SID/MADDIE MEYER
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Weltmeisterin Crystal Dunn aus den USA fordert mehr Taten im Kampf gegen Rassismus.

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Weltmeisterin Crystal Dunn fordert mehr Taten im Kampf gegen Rassismus. "Wir haben den Punkt überschritten, an dem es nur darum geht, Bewusstsein dafür zu schaffen", sagte die 28 Jahre alte US-Amerikanerin der BBC. "Ich denke, die Menschen sollten nun handeln und nicht nur mitmachen, weil sie sagen, wir sind jetzt Teil des Trends."

Die Nationalspielerinnen um Dunn verzichten seit Februar auf den Kniefall bei der Nationalhymne, der als Zeichen des Protests gegen Rassismus gilt. Die Mannschaft "will, dass die Menschen verstehen, dass wir die Arbeit hinter den Kulissen vorantreiben", sagte Dunn: "Soll ich noch 30 Jahre niederknien?"

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Laut Dunn könne niemand 2021 "noch ernsthaft hier sitzen und sagen, wow, Polizeigewalt? Was meinst du? Das existiert?" Zuletzt hatte auch Wilfried Zaha (28) von Crystal Palace auf den Kniefall in der Premier League verzichtet. Der 28 Jährige hatte bemängelt, dass die Geste zu einer Routine geworden sei. 

Viele Sportler waren nach dem durch Polizeigewalt verschuldeten Tod von George Floyd als Zeichen der Solidarität mit der "Black Lives Matter"-Bewegung vor Wettkämpfen oder Spielen auf die Knie gegangen.