Nach Infantino sollten Fußballer nicht bevorzugt werden
Nach Infantino sollten Fußballer nicht bevorzugt werden © AFP/SID/KARIM JAAFAR
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FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich gegen eine bevorzugte Impfung von Profifußballern gegen COVID-19 ausgesprochen.

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FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich gegen eine bevorzugte Impfung von Profifußballern gegen COVID-19 ausgesprochen. "Die Priorität ist ganz klar, dass diejenigen zuerst geimpft werden, die das größte Risiko haben sowie diejenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten", sagte Infantino auf einer Pressekonferenz der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Obwohl die Corona-Pandemie den Sportkalender auch im Jahr 2021 weiter beeinflusst, sieht der Schweizer Weltverbandspräsident Fußballer nicht als zu priorisierende Gruppe an. "Es ist natürlich möglich, dass wir zu gegebener Zeit Impfungen empfehlen. Aber dies wird natürlich mit Rücksicht auf die Verteilungspläne der Impfstoffe geschehen", betonte er.

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In den vergangenen Tagen und Wochen ist das Thema Impfen bei Sportlern vor allem in Bezug zu den Olympischen Spielen in Tokio vermehrt in die Öffentlichkeit gerückt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte zuletzt mehrfach betont, dass es keine Priorisierung von Sportlern fordere. Auch DOSB-Präsident Alfons Hörmann hatte diese Haltung vertreten.

Infantino geht davon aus, dass die kommende Weltmeisterschaft in Katar im November und Dezember 2022 wieder in vollen Stadien stattfinden wird. Bis dahin müsse die Pandemie beendet sein, wenn nicht, "haben wir ernstere Probleme als eine Weltmeisterschaft."