Ahmad will erneut für das CAF-Präsidentenamt kandidieren
Ahmad will erneut für das CAF-Präsidentenamt kandidieren © AFP/SID/MOHAMED EL-SHAHED
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Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat einem beschleunigten Berufungsverfahren im Fall von FIFA-Vizepräsident Ahmad Ahmad zugestimmt.

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Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat einem beschleunigten Berufungsverfahren im Fall von FIFA-Vizepräsident Ahmad Ahmad (Madagaskar), einst Chef der Afrikanischen Fußball-Konföderation CAF, zugestimmt. Der Madagasse will erneut für das CAF-Präsidentenamt kandidieren. Laut CAS werde die Anhörung am 2. März beginnen. 

Das Ethik-Komitee des Fußball-Weltverbandes hatte Ahmad im vergangenen November für fünf Jahre für alle Ämtern gesperrt. Ahmad habe "seine Loyalitätspflicht verletzt, Geschenke und sonstige Vorteile angeboten, Gelder veruntreut und seine Stellung als CAF-Chef missbraucht", hieß es in der Begründung.

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"Diese Entscheidung wurde nicht fair getroffen", erwiderte daraufhin Ahmad. Er muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Schweizer Franken zahlen. Ahmad, der als enger Vertrauter von FIFA-Boss Gianni Infantino gilt, steht seit Jahren im Zentrum von Korruptionsvorwürfen.

Der 61-Jährige hatte bereits angekündigt, für eine zweite Amtszeit als CAF-Präsident kandidieren zu wollen. Die Wahlen sind für den 12. März in Rabat geplant. Der CAS betonte, dass er beabsichtige, "kurz nach der Anhörung, das heißt vor dem 12. März, eine endgültige Entscheidung zu verkünden." 

Die FIFA hatte bislang vier Kandidaten für die CAF-Wahlen bestätigt: den Mauretanier Ahmed Yahya, den Südafrikaner Patrice Motsepe, den Senegalesen Augustin Senghor und den Ivorer Jacques Anouma.