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Unruhige Nacht für Inter Mailand: Vor dem Champions-League-Spiel in Mönchengladbach zünden Unbekannte Böller vorm Hotel. Rache für den Büchsenwurf vom Bökelberg?

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Die Profis von Inter Mailand sind am Tag des Champions-League-Spiels bei Borussia Mönchengladbach in ihrer Nachtruhe gestört worden. (Champions League: Borussia Mönchengladbach - Inter Mailand, ab 21 Uhr im Liveticker)

Unbekannte zündeten in den frühen Morgenstunden Pyrotechnik, darunter lautstarke Böller und Feuerwerksbatterien, vor dem Mannschaftshotel der Italiener in Mönchengladbach. Ein Banner deutet auf eine Art Racheaktion von Gladbacher Fans hin.

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Der Vorfall ereignete sich laut der Polizei gegen vier Uhr morgens. Zeugenaussagen zufolge seien mehrere dunkel gekleidete Personen anschließend mit Autos geflohen.

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Gladbach distanziert sich von der Aktion

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Sprengstoffgesetz aufgenommen.

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Gladbach verurteilte die Aktion am Dienstagnachmittag. "Zu dem Vorfall in dieser Nacht muss man sagen, dass es absoluter Blödsinn ist. So etwas macht man nicht", stellte Vizepräsident Rainer Bonhof im Sportbuzzer klar und ergänzte: "Das ist nur ein Anreiz, um Inter noch ein bisschen aggressiver zu machen. Wir distanzieren uns davon. Das ist nicht borussia-like."

Rache für Büchsenwurf-Skandal vom Bökelberg?

Im Eingangsbereich des Hotels fand sich ein Transparent mit der Aufschrift "Ricordati Inter, things go better with Coke" ("Denk' daran Inter, es geht besser mit Cola") sowie zahlreiche leere Cola-Dosen.

Eine Anspielung auf den berühmten Büchsenwurf vom Bökelberg vor 49 Jahren? "Das liegt nahe, aber es ist nichts bewiesen", sagte eine Polizeisprecherin.

Damals war Inter-Spieler Roberto Boninsegna im Achtelfinal-Hinspiel des Europapokals der Landesmeister in Mönchengladbach angeblich so folgenreich von einer Dose getroffen worden, dass er nicht weiterspielen konnte. Die eigentlich 7:1 gewonnene Partie wurde annulliert, und nach einem 2:4 im Rückspiel sowie einem 0:0 im Wiederholungsspiel schieden die Fohlen aus.

Die Borussia entschuldigte sich am Dienstag beim Meeting mit der italienischen Delegation in aller Form für die Störung der nächtlichen Nachtruhe.