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Der Abschied von Diego Maradona in Buenos Aires wird von Ausschreitungen überschattet. Die Polizei muss massiv eingreifen.

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Beim Abschied vom argentinischen Fußball-Idol Diego Maradona ist es am Donnerstag am Präsidentenpalast in Buenos Aires zu Ausschreitungen zwischen Trauernden und der Polizei gekommen.

Nach einer Zugangsbeschränkung seitens der Einsatzkräfte hatten Zehntausende seit Stunden wartende Menschen Angst, nicht mehr rechtzeitig zum aufgebahrten Sarg in der "Casa Rosada" an der Plaza de Mayo gelangen zu können.

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Maradona-Abschied: Wasserwerfer und Tränengas

Einige rissen Absperrungen nieder, was Panik auslöste. Die Polizei setzte der Nachrichtenagentur AFP zufolge Gummigeschosse und Tränengas ein, Wasserwerfer fuhren vor. Argentinische Medien zeigten im Internet Fotos und Videos chaotischer Szenen. Polizisten wurden mit Flaschen und Steinen beworfen. Nachdem Fans in einen Innenhof vorgedrungen waren, wurde der Sarg aus Sicherheitsgründen in einen anderen Saal gebracht.

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Die Regierung entschied, den Zugang zur Deeskalation um drei Stunden bis 19 Uhr Ortszeit (23 Uhr MEZ) zu verlängern. Gegen 17 Uhr (21 Uhr MEZ) allerdings wurde die Aufbahrung abgebrochen, die Palasttore schlossen sich. Maradona soll noch am Abend auf dem Jardin de Paz vor den Toren der Hauptstadt an der Seite seiner Eltern bestattet werden.

Der Weltmeister von 1986 war am Mittwoch im Alter von 60 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes verstorben.