Benjamin Pavard (l.) und Adil Rami wurden 2018 mit Frankreich Weltmeister
Benjamin Pavard (l.) und Adil Rami wurden 2018 mit Frankreich Weltmeister © Imago
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Adil Rami hat viele Erfolge auf dem Konto. Im Zuge seiner Buchvorstellung gibt er aber zu, dass der Lebensstil des Profifußballers für ihn schwierig ist.

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Weltmeister, Europa-League-Sieger, französischer Meister und französischer Pokalsieger - Adil Rami hat fast alles gewonnen, was sich ein Fußballer wünschen kann.

Trotzdem blickt der 34-Jährige jetzt im Herbst seiner Karriere mit etwas Wehmut zurück. "Ich hätte eine bessere Karriere haben können, wenn ich einen besseren Lifestyle gehabt hätte", sagte er im Zuge der Vorstellung seiner Biographie im Le Figaro.

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"Ich bin zu häufig ausgegangen, hatte zu viele Frauen und ich habe überhaupt nicht auf mein Gewicht geachtet", gestand der Franzose, der zwischenzeitlich eine Beziehung mit Filmstar Pamela Anderson hatte. Diese hatte ihm nach der Trennung im Frühjahr 2019 körperliche Folter und Untreue vorgeworfen.

Rami: Ich habe Deschamps gehasst

Dabei ist der Innenverteidiger sich sicher, dass seine Leistungen wesentlich besser hätten sein können: "Mein größtes Problem war das Essen. Ich liebe essen. Es ist eine Schande, denn wenn ich 100 Prozent fit bin, jagt mir kein Stürmer auf der Welt Angst ein."

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Seine Probleme mit dem Lebensstil im Profialltag waren auch der Grund dafür, dass Rami zunächst nicht mit Weltmeister-Trainer Didier Deschamps warm wurde: "Er war am Anfang zu streng und hat nur ans Arbeiten gedacht", erklärte Rami: "Ich liebe meine Arbeit, aber nicht 24 Stunden am Tag."

Doch seine Antipathie hat sich letztendlich gelegt: "Ich habe ihn gehasst, aber jetzt danke ich ihm. Nachdem wir die WM gewonnen haben, bin ich zu ihm, um mich zu entschuldigen."

Trotz der großen Diskrepanz zwischen seiner Einstellung und dem Anspruch spielte Rami bei einigen der größten Vereine Europas. Er stand bei Lille, Valencia, Milan, Sevilla, Marseille, Fenerbahce und Sotschi unter Vertrag. Seit diesem Sommer spielt er bei Boavista in Portugal.