Lesedauer: 3 Minuten

Nun herrscht Gewissheit! Santiago Arias zieht sich bei einem Länderspiel mit Kolumbien eine schwere Verletzung zu und wird Bayer Leverkusen lange fehlen.

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Noch mehr schlechte Nachrichten für Bayer Leverkusen!

Neuzugang Santiago Arias wird dem Bundesligisten voraussichtlich ein halbes Jahr fehlen. 

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Dies teilte der Verein am Samstagabend mit.

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Wadenbeinbruch und Sprunggelenksverletzung bei Arias

Der Rechtsverteidiger hat sich beim WM-Qualifikationsspiel mit Kolumbien gegen Venezuela einen Bruch des linken Wadenbeins zugezogen. Darüber hinaus erlitt er einen Syndesmoseriss und weitere Bänderverletzungen im betroffenen Sprunggelenk. Arias muss sich zwingend einer Operation unterziehen.

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Diese soll in Absprache zwischen Bayer, Arias und seinem Stammverein Atlético Madrid von einem Spezialisten in Madrid durchgeführt.

"Diese schlimme Verletzung tut uns sehr leid und trifft uns alle. Santiago ist ein toller Mensch und ist mit großen Ambitionen zu uns gekommen, das ist ein heftiger Schlag für ihn", erklärte Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes.

Die Werkself werde in Abstimmung mit Atlético alles mögliche tun, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

"Unsere medizinische Abteilung und der ganze Verein stehen hinter ihm, damit er bald wieder gesund auf den Platz zurückkehren kann", sagte er weiter. 

Der CHECK24 Doppelpass mit Reiner Calmund, Daniel Baier und Marcel Reif am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Arias beim 3:0-Sieg gegen Venezuela vom Platz getragen

Beim 3:0-Sieg gegen Venezuela am Freitagabend musste Arias früh vom Platz getragen werden. Der 28-Jährige, der von Madrid für ein Jahr an Leverkusen ausgeliehen ist, war nach einem Zweikampf mit Gegenspieler Darwin Machís in der 8. Spielminute zu Boden gegangen. 

Arias hatte versucht mit einem langen Bein an den Ball zu kommen, wurde dabei aber empfindlich erwischt - vor allem am linken Fuß, der deutlich erkennbar nach links verdreht wurde. Arias schrie vor Schmerzen, Mit- und Gegenspieler riefen sofort nach einem Arzt und schlugen die Hände über dem Kopf zusammen. Manche konnten kaum hinsehen. 

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Trainer widmet "Santi" den Sieg

Sichtlich angefasst war aufgrund der Schwere der Verletzung seines Schützlings Kolumbiens Chefcoach Carlos Queiroz. "Ich möchte diesen Sieg 'Santi' widmen, wir haben nach dem, was passiert ist, für ihn gespielt", betonte er. 

Machis hatte zunächst die Rote Karte gesehen. Der Video Assistant Referee (VAR) intervenierte anschließend, nachdem die TV-Bilder gezeigt hatten, dass es kein Foul, sondern eine unglückliche Aktion gewesen war. Die Szene hinterließ aber deutliche Spuren bei den Gastgebern, die kolumbianische Delegation wirkte sichtlich bedrückt. 

Der portugiesische Fußballlehrer Queiroz will dem Kicker des Werksklubs alle Unterstützung zukommen lassen. Queiroz: "Wir sind sehr traurig über 'Santis' Situation, wir haben mit ihm gesprochen, und wir werden mit seinem Trainer und seinem Verein sprechen. Die volle Unterstützung der kolumbianischen Nationalmannschaft ist ihm gewiss." 

"Sieg wird Genesung beschleunigen"

Der zweifache kolumbianische Torschütze Luis Muriel (26./45.+3) berichtete von der Verfassung der Teamkollegen, nachdem sie das Ausmaß der Verletzung des Deutschland-Gastarbeiters mitbekommen hatten: "Arias' Verletzung war ein schwieriger Moment. Das Team hat Santiago durch ein gutes Spiel ein Zeichen der Solidarität gegeben. Ich weiß, dass dieser Sieg seine Genesung beschleunigen wird." Bayer besitzt im kommenden Sommer eine Kaufoption für Arias, die bei zehn bis zwölf Millionen Euro liegen soll.

Arias hat in der Bundesliga erst ein Spiel für die Werkself absolviert.