Luiz Felipe Scolari war Trainer der brasilianischen Nationalmannschaft bei der legendären 7:1-Niederlage gegen Deutschland
Luiz Felipe Scolari war Trainer der brasilianischen Nationalmannschaft bei der legendären 1:7-Niederlage gegen Deutschland © Imago
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Luiz Felipe Scolari übernimmt das Amt des Trainers bei EC Cruzeiro aus Belo Horizonto. Der einstige Top-Klub ist hoch verschuldet und in Liga zwei abgestürzt.

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Mit 71 Jahren stellt sich Brasiliens Trainer-Guru Luiz Felipe Scolari noch einmal einen großen Herausforderung.

Der Weltmeister-Coach von 2002 soll den in die zweite Liga abgestürzten und hoch verschuldeten Topklub EC Cruzeiro aus Belo Horizonte wieder in die Beletage des brasilianischen Fußballs zurückführen und erhält dazu einen von einem Sponsor mitfinanzierten Vertrag bis Ende 2022.

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Nach dem Abstieg im vergangenen Jahr findet sich der viermalige Meister, der vom Weltverband FIFA wegen einer nicht gezahlten Leihgebühr mit sechs Punkten Abzug in die Saison geschickt worden war, nach 15 Spieltagen auf dem vorletzten Platz der Serie B wieder.

Scolari Brasilien-Trainer beim 1:7

Nach dem 0:0 bei Schlusslicht Oeste FC hatte der Klub am Sonntag zum dritten Mal in der Spielzeit den Trainer entlassen.

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Scolari selber war nach seinem Rauswurf bei SE Palmeiras seit September 2019 arbeitslos, nachdem er den Klub aus Sao Paulo im Jahr zuvor noch zur Meisterschaft geführt hatte.

International machte er sich auch als Nationaltrainer Portugals, das er bei der Euro 2004 auf Platz zwei und der WM 2006 auf Rang vier geführt hatte, einen Ruf, der aber bei seiner zweiten Amtszeit als Selecao-Coach mit dem 7:1 im denkwürdigen WM-Halbfinale 2014 gegen Deutschland Schaden nahm.