Nobby Stiles (l.) stand im WM-Finale von Wembley auf dem Platz
Nobby Stiles (l.) stand im WM-Finale von Wembley auf dem Platz © Imago
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Im legendären WM-Finale zwischen England und Deutschland 1966 in Wembley wird Nobby Stiles zur Legende. Nun müssen die Three Lions seinen Tod betrauern.

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Der englische Fußball trauert um Nobby Stiles. Der Weltmeister von 1966 starb seiner Familie zufolge am Freitag im Alter von 78 Jahren nach langer Krankheit. 

Stiles (28 Länderspiele) hatte im WM-Finale von Wembley gegen Deutschland (4:2 n.V.) eine starke Leistung gezeigt, nach dem Abpfiff tanzte er auf dem Feld mit dem Pokal in der einen und seiner Zahnprothese in der anderen Hand.

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Bekannt geworden war er als zahnloser, harter, furchtloser Mittelfeldspieler - er spielte für Manchester United, den FC Middlesbrough und den ersten englischen Meister Preston North End, den er später auch trainierte.

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Stiles hatte bereits eine Krebserkrankung überstanden und litt an Demenz. Schon vor Jahren war er zu krank, um an der 50-Jahr-Feier der Weltmeistermannschaft von 1966 teilzunehmen. Aus der Final-Startelf sind zudem Kapitän Bobby Moore, Alan Ball, Ray Wilson, Torhüter Gordon Banks, Martin Peters und Jack Charlton verstorben.