Schiedsrichter sind immer häufiger Opfer von Gewalt
Schiedsrichter sind immer häufiger Opfer von Gewalt © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

München - In einer Amateur-Liga Londons schlägt ein Spieler dem Schiedsrichter dreimal ins Gesicht. Der Unparteiische möchte eine gerechte Strafe für den Täter.

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Verbale und körperliche Gewalt gegenüber Schiedsrichtern sind in Amateurligen leider keine Seltenheit. 

Die freiwilligen Unparteiischen, die sich jedes Wochenende Zeit nehmen, um den Sportlern ihre Leidenschaft zu ermöglichen, werden immer wieder hart beschimpft oder sogar angegriffen.

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Nun ist es in London zu einem besonders schlimmen Vorfall gekommen. Ein Spieler wurde in einem Amateur-Testspiel des Feldes verwiesen, wollte diese Strafe aber nicht akzeptieren. Er griff den Schiedsrichter daraufhin an und schlug ihm mehrmals ins Gesicht.

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Schiedsrichter verlangt längere Strafen

Der Unparteiische blutete danach über dem Auge und fordert nun eine lebenslange Sperre für den Täter. Der Englische Fußballverband FA hat bereits die Höchststrafe von 10 Jahren ausgesprochen, doch das ist dem Schiedsrichter nicht genug.

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Er fordert den Verband auf, lebenslange Sperren einzuführen. "Ich bin froh, dass zumindest die Höchststrafe ausgesprochen wurde. [...] Aber es hätte mehr sein können. Es hätte lebenslang sein können. Ich denke die FA sollte ihre Regeln ändern und lebenslange Strafen einführen." sagte Satyam Toki Sportsmail.

Toki wollte den Spieler auch anzeigen, sei aber gebeten worden, das nicht zu tun, weil der Spieler sonst seine Arbeit verlieren könnte. Die Polizei erklärte in einem Statement, die Untersuchung laufe noch, es wäre aber noch niemand verhaftet worden.