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München - In Deutschland dürfen teilweise wieder Fans zu den Spielen der Bundesliga. Im restlichen Europa sieht die Lage teilweise deutlich schlechter aus. Der SPORT1-Überblick.

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In den Stadien der 1. und 2. Bundesliga sind seit vergangenem Wochenende wieder Zuschauer zugelassen (in der Regel 20 Prozent der Stadionkapazität) - sofern die sogenannte Inzidenz (Durchschnitt COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner) den Wert von 35,0 nicht übersteigt. (Die Lage in Deutschland)

Wie sieht die Lage in Europas Topligen aus? SPORT1 gibt einen Überblick:

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ENGLAND

In der englischen Premier League droht den Klubs eine komplette Saison ohne Zuschauer. Ein Programm zur stufenweisen Rückkehr von Fans wurde wegen zu hoher Corona-Infektionszahlen ausgesetzt.

Frühestens ab März dürfen die Vereine wohl auf Stadionbesucher hoffen. Eigenen Angaben zufolge verliert die Premier League im Spielbetrieb mit jedem Monat ohne Zuschauereinnahmen rund 110 Millionen Euro. 

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SPANIEN

Lionel Messi, Toni Kroos und Co. müssen in der Primera Division ohne Zuschauer spielen - und daran dürfte sich auch so schnell nichts ändern. Frühestens im Frühjahr können sich Zuschauer Hoffnungen auf eine Rückkehr machen, sagen Experten.

Zudem musste jeder Verein der 1. und 2. Liga ein Ausweichstadion benennen, in dem er bei starkem Anstieg der Infektionen spielen kann. Die fünf Spielklassen in den 3. Ligen starten sogar erst am 18. Oktober in die neue Saison.

ITALIEN

Je 1000 Zuschauer dürfen in den Stadien der Serie A die Spiele der höchsten italienischen Liga anschauen. Dies hatte die Regierung in Rom am vergangenen Samstag entschieden.

Im Oktober soll es eine Überprüfung der Maßnahmen geben, eventuell dürfen sich die Tifosi auf eine Erhöhung freuen. An der jetzigen Regelung gibt es schon Kritik: Mehrere Fangruppen riefen zum Boykott auf, sie kritisieren, dass die Stadien nicht wieder komplett geöffnet werden.

FRANKREICH

Offiziell erlaubt sind pro Spiel in der Ligue 1 maximal 5000 Zuschauer, doch die regionalen Behörden können die Restriktionen verschärfen.

So durfte OGC Nizza an der stark betroffenen Cote d'Azur bei beiden bisherigen Heimspielen keine Fans ins Stadion lassen. Auch in Marseille durfte Olympique die Kapazität bisher nicht ausschöpfen. 

BELGIEN

Nach sechs Monaten ohne Fans durften die belgischen Anhänger Mitte September erstmals wieder in die Stadien. Die Anzahl der erlaubten Besucher ist regional unterschiedlich. Belgien verzeichnete einen der schwersten Ausbrüche der Pandemie mit fast 10.000 Toten bei einer Einwohnerzahl von rund 11,5 Millionen.

ÖSTERREICH

Kurzfristig wurde die zulässige Zuschauerkapazität für Österreichs Fußball auf 3000 Besucher reduziert. Ursprünglich war eine Maximalzahl von 10.000 Fans erlaubt, doch aufgrund der gestiegenen Coronazahlen verschärfte die Regierung die Maßnahmen. Weitere Reduzierungen sind nicht ausgeschlossen.