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In der Europa League geht es nach langer Pause wieder los. Wolfsburg muss sich bei Donetsk behaupten und für Inter geht es gegen die Spanier aus Getafe.

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Fast fünf Monate ist der letzte Auftritt der Wolfsburger in der Europa League nun her. Das Achtelfinal-Hinspiel im März gegen Donetsk wurde bereits ohne Zuschauer ausgetragen und die Niedersachsen mussten sich zu Hause mit 1:2 geschlagen geben.

Nun haben die Mannen um Trainer Oliver Glasner die Chance im Rückspiel die Partie zu drehen und doch noch das Ticket für das Final-Turnier in Nordrhein-Westfalen zu lösen. (Europa League Achtelfinale: Shakhtar Donetsk - VFL Wolfsburg, Mi. ab 18.55 im LIVETICKER)

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Obwohl die Ukraine aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist muss der VFL den langen Weg nach Kiew aufnehmen.

"Natürlich ist das eine spezielle Situation, aber wir sind ja spezielle Situationen mittlerweile gewohnt. Es wird wichtig sein, dass wir mit großer Begeisterung und Emotionalität antreten", resümierte Chef-Trainer Oliver Glasner die Vorraussetzung vor der Partie.

Das die Wölfe aber trotzdem ihr Spiel durchdrücken wollen und nicht zu überhastet agieren ist für Glasner klar: "Wichtig ist geduldig zu bleiben, dass wir jetzt bereits wissen, dass wir mindestens zwei Tore schießen müssen, ändert nichts an unserer Spielweise."

In der Ukraine müsse die Wolfsburger allerdings auf fünf Spieler verzichten.  Rechtsverteidiger Kevin Mbabu wurde vor dem Wiedereinstieg des Trainings positiv auf das Corona-Virus getestet. Dazu fehlen die langzeitverletzten Paulo Otavio und William sowie Renato Steffen (Gelbsperre) und Admir Mehmedi (Achillessehnenprobleme).

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Inter-Zoff hinter den Kulissen

Ebenfalls am Mittwochabend spielen FC Getafe und Inter Mailand. Die beiden Mannschaften werden das Achtelfinale im Endspielmodus durchführen und ihre Partie auf Schalke austragen. (Europa League Achtelfinale: Inter Mailand - FC Getafe, Mi. ab 21 Uhr im LIVETICKER)

Für Inter Mailand könnte diese Saison eigentlich eine versöhnliche sein. Die Meisterschaft wurde zwar nicht gewonnen, dennoch konnten die Norditaliener sich knapp hinter Serienmeister Juventus Turin einreihen und sich sicher die Champions-League qualifizieren.

So richtig ruhig ist es in Mailand aber nicht. Noch am vergangenen Wochenende wütete Inter-Coach Antonio Conte gegen fehlende Rückendeckung vom Verein: "Es gab völlig unbegründete Angriffe gegen Inter und gegen mich. Und dabei gab es kaum Unterstützung des Vereins."

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Aktuell gibt es sogar Diskussionen um eine mögliche Kündigung des erfolgreichen Trainers.

Getafe in schlechter Form

Die Spanier aus Getafe hingegen sind so gar nicht in Form. Sie gehören zu den Verlieren des Liga-Restarts in Spanien. Waren sie noch vor der Corona-Krise auf Kurs für die Championsleague, verspielten sie in den letzten Spieltagen sogar noch die Europa League.

In den letzten sechs Spielen konnte die Mannschaft um Trainer José Bordalás nicht einen Sieg einfahren. Doch Inter als Favorit muss trotzdem aufpassen - in der Vorrunde sorgten die Spanier bereits für eine Überraschung und bezwangen Ajax Amsterdam.

So können Sie die Achtelfinals der Europa League live verfolgen

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