Zhou Junchen (r.) von Qingdao Huanghai im Duell mit Ming Tian vom siegreichen Team Wuhan Zall
Zhou Junchen (r.) von Qingdao Huanghai im Duell mit Ming Tian vom siegreichen Team Wuhan Zall © Getty Images
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Wuhan - Erstligist Wuhan Zall startet mit 154 Tagen Verspätung in die Saison der chinesischen Super League-Saison. Gegen Qingdao Huanghai gibt es einen souveränen Erfolg.

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Der chinesische Erstligist Wuhan Zall hat am Eröffnungstag der mit 154 Tagen Verspätung gestarteten Fußball-Saison einen souveränen Erfolg gefeiert.

Das Team aus dem ersten Epizentrum der Coronakrise bezwang am ersten Spieltag der Super League Qingdao Huanghai vor leeren Rängen in Suszou mit 2:0 (1:0).

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Zuvor hatte Titelverteidiger Guangzhou Evergrande mit Trainer Fabio Cannavaro das Eröffnungsspiel in Dalian ebenfalls mit 2:0 (1:0) gegen Pokalsieger Shanghai Shenhua gewonnen. 

Vor den beiden Partien gab es jeweils eine Schweigeminute für die Opfer der Corona-Pandemie. Die Saison in der ersten Liga hätte eigentlich am 22. Februar beginnen sollen, nach dem Corona-Ausbruch in Wuhan wurde der Start kurzfristig verschoben.

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Die Spielzeit wird nun in einem modifizierten Format und ohne Zuschauer ausgetragen.

Die 16 Mannschaften aus der Eliteliga wurden in zwei Achter-Gruppen aufgeteilt, die Spielorte sowie die Hotels sind fest vorgegeben.

Eine Basis befindet sich in Dalian, die zweite steht in Suzhou bei Shanghai.

Für circa 80 Tage sollen sich die Teams darin fernab von Familie und Freunden komplett abschotten. Insgesamt befinden sich 1870 Personen in der "Fußball-Blase", alle wurden im Vorfeld negativ auf das Coronavirus getestet.