Valérien Ismael ist nicht mehr Trainer des österreichischen Bundesligisten LASK
Valérien Ismael ist nicht mehr Trainer des österreichischen Bundesligisten LASK © Getty Images
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Valérien Ismael ist nicht mehr Trainer des österreichischen Bundesligisten LASK. Der frühere Bayern-Verteidiger ist offenbar das Bauernopfer eines früheren Corona-Eklats.

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Valerien Ismael ist nicht mehr Trainer des LASK.

Wie SPORT1 aus dem Umfeld des früheren Bayern-Verteidigers erfuhr, musste Ismael beim österreichischen Bundesligisten wegen des Corona-Eklats vor knapp zwei Monaten seinen Hut nehmen. Die Vereinsverantwortlichen waren zunächst allerdings abgetaucht - am Samstagmittag erfolgte dann die offizielle Bestätigung. 

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LASK-Präsident: "Hoffen, dass Ismael unsere Position irgendwann versteht"

"Wir können den Ärger und Frust von Valérien Ismael, nach dieser großartigen Saison gehen zu müssen, nachvollziehen", sagte Präsident Siegmund Gruber in der Klub-Mitteilung. "Die Entscheidung ist uns wirklich sehr schwergefallen. Wir hoffen, dass er unsere Position irgendwann versteht und sind ihm auch nicht böse, dass er seinen Abschied selbst bekannt gegeben hat."

Als Nachfolger Ismaels berief der LASK Dominik Thalhammer. Der 49-Jährige war zuvor neun Jahre Trainer der österreichischen Frauennationalmannschaft. Thalhammer wird am 5. August im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen Manchester United seinen Einstand feiern.

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"Wir bedanken uns bei Valérien sehr herzlich für seine gute und engagierte Arbeit. Das ist keine Entscheidung gegen Valérien Ismael, sondern eine Entscheidung für Dominik Thalhammer", sagte Vizepräsident Jürgen Werner.

LASK kassiert Strafe für verbotenes Training

Zuvor war nach SPORT1-Informationen auch Werners Zukunft ungewiss. Der 58-Jährige stand demnach vor einem Rücktritt, da er ebenfalls zum Sündenbock abgestempelt worden war. In einem Gespräch mit Präsident Siegmund Gruber am Samstagvormittag konnte Werner aber überredet werden, weiterzumachen.

Infrastruktur-Leiter Harry Gartler könnte die Oberösterreicher zudem noch verlassen. 

Ismael hatte den Job in Linz zu Saisonbeginn übernommen. Am 14. Mai war der LASK überführt worden, verbotene Corona-Trainings durchgeführt zu haben. Im Anschluss bekam der Klub sechs Strafpunkte aufgebrummt, später wurde die Strafe auf vier Zähler reduziert. 

In der Tabelle landeten die Oberösterreicher, die lange Zeit die Meisterschaft angeführt hatten, auf Platz 4.