Der Sextape-Skandal führte zur Nicht-Nominierung von Benzema für den französischen EM-Kader 2016
Der Sextape-Skandal führte zur Nicht-Nominierung von Benzema für den französischen EM-Kader 2016 © Imago
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Karim Benzema muss sich wegen Erpressungsvorwürfen vor Gericht verantworten. Bekannte von ihm sollen Mathieu Valbuena mit einem Sexvideo erpresst haben.

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Der französische Fußballstar Karim Benzema muss sich wegen Mittäterschaft bei einem Erpressungsversuch vor Gericht verantworten. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft in Versailles der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Bekannte von Benzema hatten im Dezember 2015 seinen Teamkollegen Mathieu Valbuena mit einem Sexvideo erpresst.

Benzema soll auf Valbuena Druck ausgeübt haben, das geforderte "Schweigegeld" von 150.000 Euro zu zahlen. Bei der EM 2016 in Frankreich gehörte Real-Stürmer Benzema von Real Madrid deshalb nicht zum Kader von Trainer Didier Deschamps.

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Benzema bestreitet Vorwürfe

Benzemas Anwalt, Sylvain Cormier, sei "überhaupt nicht überrascht" von der Anklage gewesen. "Dies sind falsche und ungerechtfertigte Anschuldigungen", fügte Cormier hinzu. "Es steht im Einklang mit dem, was die Anklage in diesem Fall von Anfang an getan hat".

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Vier weitere Personen sollen ebenfalls vor Gericht gestellt werden. Dazu gehört jedoch nicht der ehemalige Spieler des FC Liverpool und französische Nationalspieler Djibril Cisse, der zuvor ebenfalls in die Untersuchung verwickelt war.