Trabzonspor wurde von der UEFA hart bestraft
Trabzonspor wurde von der UEFA hart bestraft © Imago
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Süper-Lig-Tabellenführer Trabzonspor darf in einer der kommenden beiden Spielzeiten nicht im Europapokal spielen. Grund sind Verstöße gegen das Financial Fairplay.

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Der türkische Traditionsklub und Süper-Lig-Tabellenführer Trabzonspor muss wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay (FFP) in in einer der kommenden beiden Spielzeiten im Europapokal zuschauen. Zu diesem Urteil kam das unabhängige Finanzkontrollgremium CFCB der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

Dem Klub von der Schwarzmeerküste wird zur Last gelegt, sich nicht an eine 2016 getroffene Vereinbarung gehalten zu haben. Diese sah vor, dass Trabzonspor im Geschäftsjahr 2019 zu einem finanziellen Gleichgewicht zurückkehrt.

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Trabzon kann allerdings wie etwa der englische Meister Manchester City, der zu Beginn des Jahres ebenfalls für 2020/21 und 2021/22 von europäischen Wettbewerben ausgeschlossen wurde, vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Berufung gehen.

Der türkische Meister qualifiziert sich automatisch für die Champions-League-Gruppenphase. Die Süper Lig, die aufgrund der Corona-Pandemie seit Mitte März pausiert, soll am 12. Juni fortgesetzt werden. Trabzonspor belegt bei acht ausstehenden Spieltagen aufgrund der besseren Tordifferenz den ersten Platz vor Basaksehir.