In den Niederlanden wurde die Saison vorzeitig beendet
In den Niederlanden wurde die Saison vorzeitig beendet © Getty Images
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Spieler, Trainer und Vereine in den Niederlanden einigen sich auf Lohnkürzungen. Der Verband wird mit den Vereinen die Errichtung eines Notfonds für notleidende Clubs beraten.

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Im niederländischen Profi-Fußball haben sich Spieler, Trainer und Vereine auf ein Rettungspaket in der Corona-Krise mit Lohnkürzungen geeinigt.

Das Paket belaufe sich auf insgesamt 35 Millionen Euro, teilten Gewerkschaften von Spielern und Trainern sowie der Club-Verband mit. Dies sei ein "redlicher Kompromiss", sagte der Vorsitzende der Spielergewerkschaft VVCS, Jewgeni Lewtschenko, dem niederländischen TV-Sender NOS.

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Spieler und Coaches wollen demnach je nach Höhe des Gehalts gestaffelt von 2,5 bis 20 Prozent abgeben. Der Fußballverband KNVB berät nun mit den Vereinen über die Errichtung eines Notfonds für notleidende Clubs. "Solidarität ist das Kernwort bei dieser Vereinbarung", sagte Lewtschenko.

300 Millionen Euro Verlust

Nach Schätzungen des KNVB bedeuten die Corona-Maßnahmen für die Vereine Einnahmen-Verluste in Höhe von insgesamt rund 300 Millionen Euro.

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Die Spielzeit war vorzeitig beendet worden, und auch Spiele ohne Publikum sind erst ab 1. September wieder erlaubt. Die niederländische Regierung rechnet damit, dass Geisterspiele solange nötig sind, bis es einen Impfstoff gegen das Virus gibt.