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München - Luís Figo ist einer der wenigen Spieler, der beim FC Barcelona und Real Madrid gespielt hat. Nun erklärt der ehemalige Weltfußballer seinen brisanten Wechsel.

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Bei seinem Jugendklub Sporting Lissabon war das Potenzial von Luís Figo bereits klar zu erkennen gewesen. Beim FC Barcelona wurde der Portugiese dann endgültig zu einem Weltklassespieler. 

Fünf Jahre zog er im Mittelfeld von Barca die Fäden und machte dann das, was in Katalonien von vielen Fußballfans als Todsünde angesehen wird: Er wechselte im Jahr 2000 zum großen Rivalen Real Madrid. 

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Nun hat sich der 127-malige Nationalspieler auf Instagram zu dem brisanten Transfer geäußert. Laut Figo spielte fehlende Wertschätzung eine übergeordnete Rolle. 

Figo fühlte sich bei Barca nicht mehr wertgeschätzt

"Es war eine wichtige und schwierige Entscheidung, weil ich eine Stadt verlassen habe, die mir viel gegeben hat und in der ich eine gute Zeit hatte", erinnerte sich der 47-Jährige. "Aber wenn man nicht das Gefühl hat, für das, was man tut, geschätzt zu werden und dann ein Angebot eines anderen Vereins kommt, dann denkt man darüber nach." 

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Figo entschloss sich schließlich zu einem Wechsel in die spanische Hauptstadt, den er auch nicht bereut: "Die großen Klubs der Welt sind ähnlich. Der Hauptunterschied sind die Menschen, die ihn bilden. Ich bin während eines großen Wechsels in der Präsidentschaft von Real gekommen und am Anfang war es nicht einfach. Alles war neu für mich, die Integration war aber gut und ich konnte mich recht gut anpassen." 

Mit Real Madrid wurde der Mittelfeldspieler in seinen fünf Jahren zweimal spanischer Meister (genauso oft wie mit Barcelona) und gewann die Champions League. Nach seiner Zeit in Spanien ließ er seine Karriere bei Inter Mailand ausklingen. 2001 wurde Figo zum Weltfußballer ausgezeichnet. 

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Heute ist er Botschafter der Europameisterschaft 2020 und strebt eine Karriere bei der UEFA an. "Im Moment bin ich mit meiner Arbeit zufrieden. Ich lerne viel und das wird sich in der Zukunft auch bemerkbar machen", meint Figo.