Giorgio Chiellini (l.) und Luis Suarez sorgten bei der WM 2014 für Aufsehen
Giorgio Chiellini (l.) und Luis Suarez sorgten bei der WM 2014 für Aufsehen © Imago
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München - Bei der WM 2014 sorgt Luis Suárez mit seinem Schulter-Biss für Aufsehen. Nun verteidigt ihn sein Opfer Giorgio Chiellini und zeigt Verständnis für die Aktion.

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Es war der Aufreger schlechthin bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien: der Schulter-Biss des Luis Suárez!

Sein "Opfer" Giorgio Chiellini hat sich nun in seiner Biografie "Io, Giorgio" zu dem Vorfall geäußert. "Bosheit ist ein Teil des Fußballs, ich würde die Aktion nicht als unrechtmäßig bezeichnen. Um an einem Rivalen vorbeizukommen, muss man klug sein", schreibt der Kapitän von Juventus.

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"Ich bewundere seine Gerissenheit. Wenn er die verloren hätte, dann wäre er ein ganz gewöhnlicher Stürmer geworden", ergänzte der Italiener mit Blick auf Suárez. 

Chiellini vergleicht sich mit Suárez

Für Chiellini sei die Partie zwischen Italien und Uruguay seinerzeit nicht außergewöhnlich verlaufen. Erst war der Innenverteidiger mit der Deckung von Edinson Cavani beschäftigt, dann sorgte die Szene mit Suárez für Aufregung.

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"Plötzlich bemerkte ich, dass ich in die Schulter gebissen wurde. Es ist einfach passiert, aber das ist seine Strategie im Nahkampf und, wenn ich das sagen darf, auch meine. Er und ich sind uns ähnlich, und ich nehme es gerne mit Angreifern wie mit ihm auf", erklärte der 35-Jährige.

Suárez erst im Nachhinein bestraft

Zum Zeitpunkt der Biss-Aktion stand es damals im Gruppenspiel noch 0:0. Wenige Augenblicke später gingen die Südamerikaner in Führung und sicherten sich den Einzug ins Achtelfinale, Italien scheiterte vorzeitig.

Suárez, der während des Spiels keine Strafe erfuhr, wurde im Anschluss für vier Monate und insgesamt neun Länderspiele gesperrt.