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München - Das Saisonaus in den Niederlanden trifft den SC Cambuur heftig. Der Klub reicht Klage ein und startet eine Stickeraktion, um sich den Prozess leisten zu können.

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Das vorzeitige Saisonaus in den Niederlanden lässt Gewinner, aber auch Verlierer zurück. Vor allem zwei Vereine fühlen sich ungerecht behandelt. 

Der SC Cambuur und der BV De Graafschap haben mittlerweile sogar Anklage am Staatsgericht erhoben. Der Grund: Obwohl sie zum verfrühten Saisonende in der zweiten niederländischen Liga auf einem Aufstiegsplatz stehen, dürfen sie nicht in die Eredivisie aufrücken, da es in dieser Saison keine Auf- und Absteiger geben soll. 

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Cambuur hat bei der Klage allerdings ein finanzielles Problem, der Verein kann sich die Gerichtskosten eigentlich nicht leisten. Deswegen hat der Klub aus Leeuwarden nun eine besondere Aktion ins Leben gerufen. 

Klub sammelt Spenden durch Sticker

Seit einigen Tagen dürfen die Fußballfans mit Autos durch das Cambuurstadion fahren. Dort bekommen sie dann einen Sticker mit dem Schriftzug "Cambuur komt eraan" (Cambuur ist im Kommen) auf ihr Fahrzeug geklebt. Im Gegenzug lassen sie eine Spende für den Verein da. 

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Auf diese Weise hat der kleine Klub mittlerweile schon über 45.000 Euro gesammelt. "Heute gab es einen Stau von zwei Kilometern", twitterte Cambuur am Samstag stolz und nannte die Aktivität der Fans "beispiellos". 

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"Ganz Leeuwarden hat gegen die Ungerechtigkeit rebelliert und sich für unseren kollektiven Stolz eingesetzt. Was auch immer nächste Woche passiert, sie werden uns diese Zweisamkeit, die stärker als jeder Sturm ist, niemals nehmen", schrieb der Klub.