Keine Freunde: Schiesrichter Ernesto Codesal und Diego Maradona
Keine Freunde: Schiesrichter Ernesto Codesal und Diego Maradona © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

München - Der damalige Schiri Edgardo Codesal erklärt, warum er Argentiniens Superstar Maradona schon vor dem WM-Finale 1990 gegen Deutschland vom Platz hätte stellen können.

Anzeige

Fußball-Deutschland ist das WM-Finale 1990 in bester Erinnerung. Das DFB-Team gewann das Endspiel gegen Argentinien durch ein Elfmetertor von Andreas Brehme 1:0 und sicherte den WM-Titel.

Für den damaligen argentinischen Superstar Diego Maradona war es hingegen eine seiner schlimmsten sportlichen Niederlagen.

Anzeige

Für Maradona war Schiedsrichter Edgardo Codesal aus Uruguay einer der Hauptschuldigen für die Finalpleite.

Codesal: "Eine der unangenehmsten Personen"

Nun ätzte Codesal gegen Maradona zurück. "Ich hätte ihn schon vor dem Spiel vom Platz stellen können, weil er während der Nationalhymne heftig geflucht hat", wird der inzwischen 68-Jährige in der spanischen Sportzeitung Marca zitiert.

Die Abneigung zwischen Maradona und Codesal basiert offenbar auf Gegenseitigkeit. "Als Spieler war er der Beste, aber als Mensch war er eine der unangenehmsten und schlimmsten Personen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe", sagte Codesal weiter.