FIFA-Präsident Gianni Infantino ist seit 2016 im Amt
FIFA-Präsident Gianni Infantino ist seit 2016 im Amt © Getty Images
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Die FIFA reagiert auf die Coronakrise: Vertragsdauer von Spielern soll bis zum faktischen Saisonende ausgeweitet und Transferfenster verlegt werden.

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Verträge laufen bis zum faktischen Saisonende, das Transferfenster soll verlegt werden: Der Fußball-Weltverband FIFA hat auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie mit weiteren Anpassungen reagiert und ermöglicht so auch vertragsrechtlich die Verlängerung der Saison über das reguläre Ende am 30. Juni hinaus.

"Ablaufende Spielerverträge enden normalerweise mit Saisonende. Da der Spielbetrieb in den meisten Ländern eingestellt wurde, endet die laufende Saison nicht wie ursprünglich angenommen.

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Aus diesem Grund sollen Verträge bis zum effektiven Ende der Saison verlängert werden", teilte die FIFA mit: "Diese Regelung sollte der ursprünglichen Intention der Parteien bei Vertragsabschluss entsprechen, während die sportliche Integrität und Stabilität gewahrt bleiben."

Transferfenster soll verschoben werden

Eine ähnliche Regelung gelte für "Verträge, die mit Beginn der neuen Saison beginnen sollten. So werden diese Verträge erst wirksam, wenn die neue Saison effektiv beginnt."Alle aktuellen Meldungen, Entwicklungen und Auswirkungen auf den Sport durch die Covid-19-Krise im Corona-Ticker!

Auch bei den Transferfenstern müssten die geltenden Regelungen den neuen faktischen Gegebenheiten angepasst werden, erklärte die FIFA. Man strebe flexible Lösungen an, "damit die betreffenden Transferfenster zwischen das Ende der alten Saison und den Beginn der neuen Saison verschoben werden können." Bislang begann die Sommer-Wechselperiode stets am 1. Juli und endete in den meisten Ligen am 31. August.

Gleichzeitig sei die FIFA "soweit möglich um eine Gesamtkoordination bemüht und trägt dem Schutz der Ordnungsmäßigkeit, der Integrität und des reibungslosen Betriebs von Wettbewerben Rechnung, damit die sportlichen Ergebnisse von Wettbewerben nicht unfair beeinflusst werden."