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Dortmund und Krakau - Jakub Blaszczykowski dürfte bei Wisla Krakau dürfte zur Vereinsikone aufsteigen. Der Ex-Dortmunder greift zu einer besonderen Maßnahme zur Rettung seines Klubs.

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In Dortmund und Krakau liegen sie ihm zu Füßen. Jakub Blaszczykowski ist sowohl beim BVB als auch bei Wisla absoluter Publikumsliebling.

Jetzt will er seinen in Finanzprobleme geratenen polnischen Heimatklub kaufen.

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Kuba erklärt gegenüber SPORT1: "Meine beiden Herzensklubs sind nun mal der BVB und Wisla. Beiden Vereinen habe ich mit Blick auf meine Karriere unfassbar viel zu verdanken. Für mich ist völlig klar, dass ich helfe, wenn ich helfen kann."

Weil der aktuelle Tabellen-13. der polnischen Ekstraklasa vor der Insolvenz steht, will Kuba in die Bresche springen.

Der frühere Bundesligaspieler erklärt: "Es gibt schon seit längerem die Überlegung. Gespräche über dieses Vorhaben haben schon stattgefunden, aber abgeschlossen ist noch nichts."

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Stimmt Boss Cupial dem Kuba-Deal zu?

Woran hakt der Übernahme-Deal?

Aktuell sitzt der Außenbahnspieler zuhause in Krakau fest. Die Corona-Pandemie lässt direkte Verhandlungen zurzeit nicht zu. Am Mittwoch soll es Gespräche zwischen Blaszczykowski und seinen beiden Geschäftspartnern geben.

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Es steht zudem die Zusage des aktuellen Besitzers aus. Stimmt Boguslaw Cupial, millionenschwerer Chef von Kabel-Riese Tele-Fonika, dem zu, ist Blaszczykowskis Weg zum Mit-Eigentümer frei.

Bei Wisla Krakau lässt der 34-Jährige, der in der laufenden Saison auf 15 Spiele kommt (fünf Tore, drei Assists), seine Karriere ausklingen. Es wäre nicht das erste Mal, dass der 108-fache Nationalspieler (21 Tore) seinem Jugendklub, bei dem er zwischen 2005 und 2007 den Profi-Durchbruch schaffte, hilft.

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Blaszczykowski: Symbol-Gehalt, Millionen-Kredit, Corona-Spende

Im Winter 2019 wechselte der Ex-Dortmunder (2007 bis 2015) nach Zwischenstationen beim AC Florenz und VfL Wolfsburg nach Krakau, spielte zwischenzeitlich für symbolische 500 Zloty (116 Euro), die er in Form von Eintrittskarten an Waisenkinder spendete.

Zudem rettete der Mittelfeld-Star seinem Klub schon einmal mit seinen Partnern in Form eines Eine-Million-Euro-Kredits vor dem Lizenzverlust.

Über seine Stiftung "Ludzki Gest" (übersetzt: Menschliche Geste) spendete Blaszczykowski 400.000 Zloty (rund 87.000 Euro) für den Kampf gegen das Coronavirus.

"Kuba ist ein außergewöhnlicher Profi, den wir nicht nur als Fußballer, sondern auch als Menschen sehr schätzen gelernt haben", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc einst.