Urs Meier wurde siebenmal zum Schweizer "Schiedsrichter des Jahres" gewählt
Urs Meier wurde siebenmal zum Schweizer "Schiedsrichter des Jahres" gewählt ©
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Schiedsrichter-Legende Urs Meier hängt mit seiner Familie im spanischen Marbella fest. Der 61-Jährige muss in den nächsten Monaten auf ein Einkommen verzichten.

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Ex-FIFA-Schiedsrichter Urs Meier bekommt die herben alltäglichen Einschränkungen derzeit schwer zu spüren.

Der Schweizer sitzt mit seiner Familie in dessen Einfamilienhaus im spanischen Marbella in Spanien fest - und beklagt darüber hinaus finanzielle Nöte.

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Meier hat drei Monate kein geregeltes Einkommen

Der Coronavirus trifft den Schweizer besonders hart. Als Teleklub-Experte für die Champions League und Gastredner bei Messen ist der Schweizer finanziell auf jene Events angewiesen.

Doch damit ist die nächsten Wochen erst einmal Schluss. Sämtliche Veranstaltungen sind abgesagt, der Spielbetrieb steht still und in Spanien wurde bereits eine Ausgangssperre verhängt.

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Meier, der rund drei Monate auf ein geregeltes Einkommen verzichten muss, bekommt aus der Schweiz keinen Franken Ausgleichsentschädigung.

"Und das, obwohl ich als selbstständig Erwerbender seit 1986 um die 183.000 Franken an die Arbeitslosen-Versicherung einbezahlt habe", reagiert der 61-Jährige gegenüber der Blick mit Unverständnis.

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Meier: "Es trifft alle im Mark"

Damit ist er aber nicht der Einzige - das gleiche Schicksal teilen hunderttausende Schweizer, die selbstständig erwerbstätig sind.

"Es trifft alle im Mark", erklärt Meier, der sich bereits telefonisch bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zug gemeldet hat: "Da wurde mir gesagt, dass ich als selbständig Erwerbender leider keinen Anspruch auf einen Ausgleich habe. Es kann doch nicht sein, dass wir Jahr für Jahr Arbeitslosenbeiträge einzahlen müssen, bei Bedarf aber völlig ausgeschlossen sind."