Harvey Elliott und die jungen Reds setzen sich gegen einen Drittligisten durch
Harvey Elliott und die jungen Reds setzen sich gegen einen Drittligisten durch © Getty Images
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Jürgen Klopp schickt seine Stars in den Urlaub und lässt die "Kids" ran. Und der Nachwuchs feiert dank eines kuriosen Tores einen großen Triumph im FA Cup.

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Der FC Liverpool hat sich mit seiner U23-Mannschaft in der vierten Runde des FA Cups gegen Shrewsbury Town durchgesetzt.

Ohne Jürgen Klopp und seine Superstars gewannen die Reds das Wiederholungsspiel an der Anfield Road mit 1:0 gegen den Drittligisten. Das erste Spiel hatte mit einem 2:2-Unentschieden geendet.

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Der entscheidende Treffer zum Einzug in das Achtelfinale war ein Eigentor: Ro-Shaun Williams netzte nach einem langen Ball in der 75. Spielminute unfreiwillig gegen seinen eigenen Torhüter ein. Sein Kopfball sollte wohl im Tor-Aus landen, segelte stattdessen aber im hohen Bogen über den herausgeeilten Torhüter ins Tor.

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Klopp hatte nach dem ersten Duell aus Protest entschieden, sein Team nicht antreten zu lassen - weil der Termin für die Wiederholung vom englischen Fußball-Verband FA in die Winterpause der englischen Klubs gelegt wurde.

Klopp will zum Umdenken anregen

Der Erfolgscoach wollte seinen Stars die versprochene Pause nicht nehmen und schickte sie wie geplant in den Urlaub. Auch er selbst stand nicht an der Seitenlinie, vertreten wurde er von U23-Coach Neil Critchley. 

Durch die Pause für das Spiel gegen Shrewsbury, in dem Stürmer Curtis Jones mit nur 19 Jahren und fünf Tagen als jüngster Kapitän des früheren Rekordmeisters in einem Pflichtspiel avancierte, können Mohamed Salah, Virgil van Dijk und Co. im Dickicht von insgesamt sechs Wettbewerben vor den entscheidenden Wochen in der Meisterschaft und Champions League eine fast zweiwöchige Regenerationsphase nutzen. 

Bereits im Dezember hatte Liverpool sein Viertelfinale im Liga-Pokal wegen seiner Teilnahme an der Klub-WM in Katar nur mit seiner Zweitvertretung bestritten und verloren. 

Für die Boykott-Entscheidung wurde Klopp teils heftig kritisiert, ließ sich davon aber nicht beirren. Klopp hatte den vollgepackten Terminkalender im Profifußball zuletzt immer wieder kritisiert. 

Wenn er einknicken würde, werde "sich nichts ändern", sagte der 52-Jährige. Zumal der souveräne Tabellenführer Liverpool in der Liga und der Champions League vor einer "entscheidenden Zeit" stehe.