Kopfbälle sollen in England künftig aus dem Trainingsprogramm für Kinder verbannt werden
Kopfbälle sollen in England künftig aus dem Trainingsprogramm für Kinder verbannt werden © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

In Großbritannien sollen Kinder künftig im Training auf Kopfbälle verzichten. Die Verbände des Vereinigten Königreichs beschließen eine entsprechende Vorgabe.

Anzeige

Die Fußballverbände Englands, Schottlands und Nordirlands verbannen Kopfbälle aus dem Trainingsprogramm für Kinder. Wie die drei Verbände am Montag mitteilten, werden die gültigen Empfehlungen durch die neue Vorgabe angepasst. 

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Rummenigge fürchtet Bundesliga-Aus
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Auf der Zehn blüht Brandt wieder auf
  • Fussball / Champions League
    3
    Fussball / Champions League
    Kroos: Bayern "bestes Team der Welt"
  • Olympia / Biathlon
    4
    Olympia / Biathlon
    Olympia-Gold für Deutschland?
  • Fußball / Champions League
    5
    Fußball / Champions League
    Bayerns Reiseplan im Risikogebiet

Demnach sollen Grundschüler künftig komplett auf Kopfbälle im Training verzichten, für Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren werden Abstufungen bei der Häufigkeit des Kopfballtrainings eingeführt. Auf Wettbewerbsspiele soll die Regelung keinen Einfluss haben.

Anzeige

Forscher der Universität Glasgow hatten im Oktober anhand mehrjähriger Untersuchungen für frühere Profi-Fußballer eine höheres Risiko einer Hirnerkrankung konstatiert. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung beispielsweise an Demenz innerhalb dieses Personenkreises gegenüber der Durchschnittsbevölkerung dreieinhalbfach gesteigert. 

Jetzt aktuelle Fanartikel der internationalen Top-Klubs bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

"Diese überarbeitete Kopfball-Empfehlung ist eine Evolution unserer aktuellen Richtlinien und wird Trainern und Lehrern helfen, unnötige und sich wiederholende Kopfbälle im Jugendfußball zu vermeiden", sagte Mark Bullingham, Geschäftsführer des englischen Verbandes FA.