Durfte dann doch noch jubeln: Andres Iniesta
Durfte dann doch noch jubeln: Andres Iniesta © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Andres Iniesta baut seine Titel-Sammlung aus. Doch im japanischen Super Cup muss er lange zittern - weil Mit- und Gegenspielern reihenweise patzen.

Anzeige

Kurioses Nervenflattern in Japan!

Beim Finale des Super Cups zwischen Vissel Kobe und den Yokohama F. Marinos sind ganze neun Elfmeter hintereinander verschossen worden.

Anzeige

Ja, neun. Sie haben schon richtig gelesen.

Nach der Verlängerung hatte es 3:3 gestanden, der Krimi vom Elfmeterpunkt endete mit einem 3:2 für Kobe, das anschließend den Pokal in die Höhe recken durfte.

Meistgelesene Artikel

Dabei ging nach 120 unterhaltsamen Minuten alles recht normal los. Thiago Martins auf der einen und Superstar Andres Iniesta auf der anderen Seite verwandelten zum Auftakt souverän. Takahiro Ogihara und Junya Tanaka gaben sich ebenfalls keine Blöße.

Pfosten, Pfosten, drüber, gehalten

Doch dann nahm das Drama seinen Lauf.

Edigar Junios Schuss wurde von Vissel-Torhüter Hiroki Iikura an den Pfosten gelenkt.

Im Gegenzug hämmerte auch Keijiro Ogawa seinen Elfmeter gegen den Pfosten.

Dann war Kota Mizunuma an der Reihe, der den Ball deutlich über die Latte hinweg beförderte.

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Daigo Nishis Ball wurde gehalten – wie auch vier der nächsten fünf vergeblichen Versuche.

Zum Helden wurde bei Kobe (das seinen schussgewaltigen Ex-Spieler Lukas Podolski in diesen Momenten wohl schmerzlich vermisst haben dürfte) letztlich Hotaru Yamaguchi, der sich von seinen nervösen Mit- und Gegenspielern nicht anstecken ließ und zum Siegtreffer einnetzte.

Der japanische Nationalspieler verwandelte mit Stil, nagelte den Ball in die obere rechte Ecke und ließ sich anschließend von Iniesta und Co. feiern. Er ist wohl einer von ganz wenigen Kobe-Spielern sein, die sich noch gerne lange an dieses Finale erinnern werden.