Verrückte Geschichte in der Türkei
Verrückte Geschichte in der Türkei © instagram@st2lig
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In der türkischen dritten Liga kommt es tief in der Nachspielzeit beim Duell zwischen Usakspor und Velimese zu wilden Szenen. Der Schiri steht im Mittelpunkt.

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In der türkischen dritten Liga hat Usakspor mit einem dreifach gehaltenen Elfmeter für ein kleines Fußball-Wunder gesorgt.

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Es lief die 90. Spielminute, als die Gästemannschaft Ergene Velimese Spor den Strafstoß zugesprochen bekam.

Fatih Dilek lief an, scheiterte jedoch an Torhüter Ersin Aydin. Der Jubel war groß, der 2:0-Heimsieg schien endgültig gesichert.

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Aber Aydin hatte die Rechnung ohne den Schiedsrichter gemacht. Dieser ließ den Elfer wiederholen und zeigte dem Keeper obendrein noch die Gelbe Karte. Der Grund: Der Torwart hatte bei der Ausführung des Elfmeters vor der Linie gestanden.

Seit Beginn der aktuellen Saison besagen die Regeln jedoch, dass sich der Schlussmann beim Elfmeter stets mit einem Fuß auf der Linie befinden muss. 

Wenn ein Feldspieler plötzlich zum Torwart wird

Kommen wir zu Elfmeter Nummer zwei. Wieder trat Dilek an, wieder parierte Aydin den Ball. Und wieder entschieden Schiedsrichter und Linienrichter auf einen Regelverstoß, der diesmal einen Platzverweis nach sich zog. Es lief die 98. Minute. 

Nach den ebenso obligatorischen wie nutzlosen Protesten der Heimmannschaft zog sich Feldspieler Levent Aktug ein Torwarttrikot über und stellte sich zwischen die Pfosten. Zum dritten Mal war es Dilek, der sich den Ball am Punkt zurecht legte. Und zum dritten Mal scheiterte er.

Und endlich war auch der Schiedsrichter zufrieden, das Spiel konnte nach über 10 Minuten Nachspielzeit abgepfiffen werden.

Es gibt Geschichten, …